Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Return to Work nach psychischer Erkrankung. Mixed-Methods-FollowUp-Studie: Determinanten einer erfolgreichen Wiedereingliederung. Ergebnisse der qualitativen Teilstudie

Vortrag auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future


Autor/in:

Stegmann, Ralf; Schulz, Inga; Schröder, Ute B.


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 192-195


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 3,4 MB).


Abstract:


Psychische Erkrankungen führen zu überdurchschnittlich langen Arbeitsunfähigkeitszeiten (Badura et al. 2017), erhöhen das Risiko arbeitslos zu werden, sind der zweithäufigste Grund für eine Frühverrentung (BPtK 2015) und verursachen hohe wirtschaftliche Kosten (BAuA 2018). Für die Betroffenen bedeuten sie eine massive Einschränkung der Lebensqualität und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Wege und Angerer 2013).

Die bisherige Forschung zeigt, dass die Wiedereingliederung [international Return to Work (RTW)] ein komplexer und multifaktoriell beeinflusster Prozess ist (France et al. 2002; Stegmann und Schröder 2016), der noch nicht hinreichend erforscht ist. Quantitative systematische Übersichtsarbeiten weisen darauf hin, dass vor allem eine Kombination von klinischen und arbeitsbezogenen Maßnahmen erfolgversprechend erscheint (Furlan et al. 2012; Arends et al. 2012; Nieuwenhuijsen et al. 2014). Eine qualitative systematische Übersichtsarbeit verdeutlicht, dass sowohl individuelle Faktoren (z.B. Einstellung zur Arbeit) als auch betrieblich soziale Faktoren (z.B. stufenweise Wiedereingliederung, soziale Unterstützung) und die Zusammenarbeit (über-)betrieblicher Akteure Erfolgsfaktoren im RTW-Prozess sind (Andersen et al. 2012).

Ziel der von der Deutschen Rentenversicherung Bund geförderten Mixed-Methods-Längsschnittstudie ist es, vor allem die arbeitsbezogenen Faktoren in Wechselwirkung mit den individuellen und therapiebezogenen Faktoren zu analysieren.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '28. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation - Shaping healthcare for the future'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV129739


Informationsstand: 08.07.2019

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