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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Erlebte Begleitung durch einen Reha-Berater bei Personen mit bewilligten Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Vortrag auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future


Autor/in:

Sternberg, Annika; Bethge, Matthias


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 232-234


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF | 3,4 MB)


Abstract:


Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) umfassen eine Vielzahl unterschiedlicher Leistungsarten. Abgestimmt auf den individuellen Bedarf des Einzelfalls wird eine Auswahl aus dem zur Verfügung stehenden Leistungsspektrum getroffen. Bei der Wahl der Leistung beraten Reha-Beraterinnen und -Berater unter Berücksichtigung der individuellen Erwerbs- und Krankheitsbiografie der Rehabilitandinnen und des Rehabilitanden (Deutsche Rentenversicherung Bund, 2009). Angesichts der Heterogenität der Zielgruppe und des Leistungsspektrums ist von einem deutlich variierenden Beratungsbedarf auszugehen. Der eingesetzte Berliner Fragebogen zur Qualitätssicherung von beruflichen Bildungsleistungen umfasst lediglich eine globale Beurteilung der allgemeinen Arbeit der Reha-Beraterin oder des -Beraters (Deutsche Rentenversicherung, 2008). Unklar ist bisher, wie die Reha-Beraterin oder der -Berater von den Rehabilitandinnen und Rehabilitanden wahrgenommen wird und welche Auswirkungen diese Wahrnehmung hat.

Ziel der qualitativen Studie ist es, anhand einer Stichprobe von Personen mit bewilligter LTA die wahrgenommene Begleitung und Beratung durch die Reha-Beraterin oder den -Berater zu beschreiben. Die Ergebnisse ermöglichen einen detaillierten Einblick in die von den Rehabilitandinnen und Rehabilitanden wahrgenommene Begleitung durch die Reha-Beraterin oder den -Berater im Verlauf einer LTA. Es werden unterstützende und einschränkende Rollen wahrgenommen.

Es ist davon auszugehen, dass die individuelle Wahrnehmung der Begleitung Folgen für das Mitwirken und die Einstellung der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden im weiteren Verlauf haben kann. Dies könnte insbesondere auf sensible Zielgruppen, z. B. Personen mit psychischen Beeinträchtigungen, zutreffen. Die nachlassende Frequenz der Kontakte im Verlauf stellt die Bedeutung des Erstberatungsgesprächs zur Klärung des Beratungsbedarfs und der Beratungsmöglichkeit im Rahmen der Begleitung durch die Reha-Beraterin oder den Reha-Berater in den Vordergrund. Qualitative Studien sollten zur Berücksichtigung der Betroffenenperspektive und zur Beschreibung der Wahrnehmung von Beratungsleistungen durchgeführt werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '28. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation - Shaping healthcare for the future' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV129755


Informationsstand: 24.05.2019

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