Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Integrationscoaching für Menschen mit Sehschädigung im Rheinland: Wissenschaftliche Evaluation der formalen Implementierung und inhaltlichen Umsetzung

Vortrag auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future


Autor/in:

Slavchova, Veneta; Arling, Viktoria


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 251-254


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 3,4 MB).


Abstract:


Inklusion behinderter Menschen setzt voraus, dass im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention behinderte Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können (Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 2016). Im Erwerbs- bzw. Berufsleben behinderter Menschen bedeutet dies, dass eine optimale Passung zwischen den Bedürfnissen des Betroffenen und den Arbeitsanforderungen sichergestellt werden muss.

Eine besondere Herausforderung stellt vor diesem Hintergrund die Zielgruppe der blinden und sehbeeinträchtigten Personen dar, da hier sehr spezifisches Fachwissen erforderlich ist (zum Beispiel Herausforderungen spezieller Sehbehinderungen, Hilfsmittel, et cetera) und das Klientel eine intensive sowie passgenaue Unterstützung benötigt.

Hier lag bislang eine Lücke im Vorsorgungssystem vor. Mit dem vom Landschaftsverband Rheinland geförderten Projekt 'Integrationscoaching für Sehgeschädigte im Rheinland' (IcoSiR) wurde daher in einer Kooperation zwischen dem Berufsförderungswerk (BFW) Düren und dem Integrationsfachdienst (IFD) Sehen das Ziel verfolgt, ein spezifisches Jobcoaching-System für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen aufzubauen und auf diese Weise die berufliche Teilhabe zu unterstützen.

Das Konzept wurde durch die RWTH Aachen wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Ziel war es, bei der Umsetzung von IcoSiR zu unterstützen und zu überprüfen, inwiefern die Implementierung des Jobcoaching-Systems aus organisatorischer wie inhaltlicher Perspektive gelang. Gegenstand des Beitrages ist die Darstellung ausgewählter Evaluationsergebnisse, die das Gesamtbild der Umsetzung von IcoSiR widerspiegeln.

Als Fazit wird gezogen, dass die Einführung des Integrationscoachings für Menschen mit Sehschädigung aus Sicht der Evaluation als gelungen zu beurteilen ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren mit dem Qualifizierungsangebot mitsamt den zielgruppenspezifischen Inhalten zufrieden und konnten sich adäquat in ihre Rolle als Job Coaches einfinden. Basierend auf den vorliegenden Rückmeldungen von Netzwerkpartnern (BFW Düren, IFD Sehen), sehbehinderten bzw. blinden Klientinnen und Klienten und Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern der Klientinnen und Klienten stößt das Angebot auf hohe Akzeptanz.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '28. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation - Shaping healthcare for the future'
Modellprojekt Integrationscoaching für Menschen mit Sehschädigung im Rheinland (IcoSiR)




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV129763


Informationsstand: 26.06.2019

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