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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm

im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales; Abschlussbericht



Autor/in:

Becker, Carsten; Grebe, Tim; Asmus, Jürgen


Herausgeber/in:

Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH (GIB); Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, Online-Ressource, 2008, 20 Seiten: PDF


Jahr:

2008



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Abstract:


Einleitung:

Im Juni 2004 schloss die damalige Bundesregierung mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft den 'Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland' für die Dauer von drei Jahren. Der Ausbildungsmarkt war zu diesem Zeitpunkt - wie auch schon in den Jahren zuvor - sehr angespannt und es zeichnete sich ab, dass zum Ende des Berufsberatungsjahres 2003/ 2004 mehr Jugendliche ohne Ausbildungsplatz sein würden als in den Jahren zuvor. Tatsächlich gab es zum 30. September 2004 44.576 unvermittelte Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber, denen nur 13.394 offene Ausbildungsstellen gegenüber standen.

Ziel:

Wesentliches Ziel des 'Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland' war die von den Spitzenverbänden der Wirtschaft zugesagte Steigerung der Ausbildungsleistung durch die Einwerbung von 30. 000 neuen Ausbildungsplätzen jährlich. Flankiert wurde dieses Ziel durch die Einführung der betrieblichen Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ. Die Wirtschaftsvertreter verpflichteten sich, für die Dauer des Paktes, jährlich 25.000 Plätze für eine Einstiegsqualifizierung bereitzustellen; die Bundesregierung sagte im Gegenzug zu, den Betrieben die Vergütung der Praktikantinnen und Praktikanten sowie pauschaliert die Sozialversicherungsbeiträge zu erstatten.

Darüber hinaus wurde vereinbart, die Förderung und Wirksamkeit dieses neuen Qualifizierungsangebots durch Monitoring-Prozesse begleitend untersuchen zu lassen. Das damalige Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit legte das Sonderprogramm zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher aus und beauftragte nach europaweiter Ausschreibung Ende 2004 die GIB Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH, Berlin, mit der Begleitforschung des Programms für die seinerzeit festgelegte Programmlaufzeit von drei Jahren.

Im Rahmen der dreijährigen begleitenden Evaluierung wurden umfangreiche Erhebungen bei EQJ-Teilnehmenden, Unternehmen, Industrie-, Handels- und Handwerkskammern, Agenturen für Arbeit und Berufsschulen durchgeführt und die Daten analysiert.

Die Ergebnisse der Erhebungen und Analysen sind in sechs Zwischenberichten, die auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlicht und über die GIB beziehbar sind, dokumentiert.

Der vorliegende Abschlussbericht fasst die zentralen und übergreifenden Ergebnisse der Begleitforschung zusammen. Dem an Details interessierten Leser wird empfohlen, auch die Zwischenberichte zu lesen.

Der Ausbildungspakt wurde im März 2007 um weitere drei Jahre bis 2010 verlängert. Im Rahmen dieser Verlängerung verpflichtete sich die Wirtschaft, das Angebot an Plätzen zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher von 25.000 auf 40.000 aufzustocken. Gleichzeitig sagte die Bundesregierung zu, die Förderung dieser 40.000 Plätze sicherzustellen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Weitere (Zwischen)berichte zum EQJ-Programm | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


IFGE Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH
Homepage: https://www.ifge-berlin.de/about/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV1711G


Informationsstand: 06.05.2009

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