Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Barrierefreies Arbeiten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen


Autor/in:

Kasberg, Azize; Friesecke, Eileen; Künneke, Thomas


Herausgeber/in:

Kellerkinder e.V.


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, 1. Auflage, Stand: Mai 2019


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu der Veröffentlichung (PDF, 3,17 MB).


Abstract:


Ziel:

Die Studie wollte die Frage beantworten, wie Arbeitsplätze zu gestalten sind, damit sie für Menschen mit seelischen Hindernissen in Deutschland barrierefrei nutzbar sind. Um dies zu erreichen, untersuchte das Forschungsteam, welche Einflussfaktoren aus Sicht von Betroffenen relevant sind. Das Projekt wurde durch Eigenmittel der Projektinitiatorin und Mittel des Kellerkinder e.V. finanziert. Ein Votum der Ethikkommission der Charité liegt vor.

Forschende:
Die Studie wurde im Forschungsteam partizipativ geplant und durchgeführt. Das Team bestand aus Azize Kasberg, die als Gesundheitswissenschaftlerin das Projekt im Rahmen ihrer Masterarbeit in Public Health gestartet hat und Eileen Friesecke und Thomas Künneke, die als betroffene Mitglieder des Kellerkinder e.V. ihr Erfahrungswissen eingebracht haben.

Erhebung:
Um zu erfahren, welche Bedarfe Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen bezüglich barrierefreier Arbeitsplätze haben, wurden Gruppendiskussionen durchgeführt. Um vielfältige Erfahrungen zu erfassen, fanden die Diskussionen an unterschiedlichen Orten und mit Menschen, die in unterschiedlichen Arbeitskontexten tätig sind, statt. Die Diskussionen wurden in einem Zuverdienstprojekt in Berlin, in einer Organisation der Selbsthilfe in Berlin, in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) in Berlin und einer WfbM in Brandenburg durchgeführt.

Teilnehmende:
An den Gruppendiskussionen haben sich insgesamt 38 Menschen mit seelischen Hindernissen im Alter von 21 bis über 65 Jahren beteiligt, die nach ihrer psychiatrischen Diagnosestellung vielfältige Arbeitserfahrungen gesammelt hatten. Die Teilnehmenden befanden sich in keinem Abhängigkeitsverhältnis zum Forschungsteam und haben an den Entscheidungen im Forschungsteam nicht partizipiert. Alle meldeten sich freiwillig zur Teilnahme an der Studie und definierten sich somit selbst als Menschen mit seelischen Behinderungen.

Auswertung:
Die Auswertung erfolgte nach einer Methode, die Mayring als qualitative Inhaltsanalyse beschreibt. Es wurden Aussagen der Teilnehmenden über die Barrierefreiheit für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ermittelt. Ebenso wurden aus Äußerungen über Barrieren Aussagen zur Barrierefreiheit abgeleitet. Hierbei wurden sowohl praktische Erfahrungen als auch Ideen und Vorstellungen berücksichtigt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Kellerkinder e.V.
Homepage: https://seeletrifftwelt.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV1864


Informationsstand: 28.05.2019

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