Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Nationaler Beschäftigungspolitischer Aktionsplan der Bundesrepublik Deutschland 2004

Vorgelegt gemäß Art. 128 EGV



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2004, 100 Seiten: DIN-A4


Jahr:

2004



Link(s):


Link zum Nationalen Aktionsplan (PDF | 870 KB).


Abstract:


Mit den in Lissabon verabschiedeten mittelfristigen Zielen stellen sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union einer großen Herausforderung. Dauerhaftes Wirtschaftswachstum, Vollbeschäftigung, bessere Arbeitsplätze sowie sozialer Zusammenhalt und soziale Integration sind die Eckpfeiler der europäischen Beschäftigungspolitik. Ein wesentliches Mittel zur Umsetzung der Ziele von Lissabon sind dabei die Beschäftigungspolitischen Leitlinien, die die Mitgliedstaaten bei der Gestaltung ihrer nationalen Politiken zu berücksichtigen haben.

Gleichzeitig wurde für die Durchführung der beschäftigungspolitischen Leitlinien ein neues, dreijähriges Verfahren beschlossen, wonach im ersten Jahr (2003) die Entwicklung und Beschreibung der beschäftigungspolitischen Strategien der Mitgliedstaaten im Vordergrund steht, im zweiten Jahr (2004) über die ersten Umsetzungsschritte und Ergebnisse berichtet werden soll und im dritten Jahr (2005) eine umfassende Bewertung der nationalen Beschäftigungsstrategien und das Gesamtergebnis Kern des Verfahrens ist.

Der vorliegende NAP berichtet über die zur Umsetzung der beschäftigungspolitischen Leitlinien von Bund, Ländern, Sozialpartnern und Bundesagentur für Arbeit ergriffenen Maßnahmen, deren erste Ergebnisse, die Unterstützung durch den Europäischen Sozialfonds sowie die grundlegenden Reformen der Bundesregierung am Arbeitsmarkt. Dabei orientiert sich die deutsche Politik insbesondere an den vier von der europäischen 'Task Force Beschäftigung' formulierten Prioritäten: Anpassungsfähigkeit der Arbeitskräfte und Unternehmen, Integration der Menschen in den Arbeitsmarkt, Investitionen in das Humankapital und Lebenslanges Lernen sowie Reformpartnerschaften. Die Task Force, die auf Ersuchen des Europäischen Rates eingesetzt wurde, hatte die Aufgabe, eine unabhängige tiefgehende Prüfung der entscheidenen beschäftigungspolitischen Herausforderungen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union durchzuführen und auf dieser Grundlage praktische Reformmaßnahmen zu ermitteln. Die Bundesregierung hat die Einsetzung dieser Task Force mit Nachdruck unterstützt.

[Gemäß Einleitung]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Öffentlichkeitsarbeit und Internet
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Startseite/start.html

Für Gehörlose und Hörgeschädigte:
E-Mail: info.gehoerlos@bmas.bund.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV2235


Informationsstand: 25.05.2005

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