Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Unterstützte Kommunikation und Lebenswelt

Eine kommunikationstheoretische Grundlegung für eine behindertenpädagogische Konzeption



Autor/in:

Lage, Dorothea


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 2006, 261 Seiten: Kartoniert, ISBN: 3-7815-1441-2; 978-3-7815-1441-6


Jahr:

2006



Abstract:


Die heutige Situation im deutschsprachigen Raum hinsichtlich des multidisziplinären Phänomens Unterstützte Kommunikation zeigt, dass in der Praxis zahlreiche Ansätze und Handlungskonzepte eingesetzt, entwickelt und diskutiert werden, bei denen allerdings die theoretischen Grundlagen nicht immer ersichtlich sind. Wissenschaftliche Theorien werden in den Praxisfeldern der Unterstützten Kommunikation nur selten explizit erwähnt oder herangezogen. Dadurch wird nicht immer deutlich, an welchen theoretischen Bezugssystemen das behindertenpädagogische Handeln systematisch reflektiert und evaluiert wird.

Das Buch stellt die Unterstützte Kommunikation als eine theoriegeleitete behindertenpädagogische Konzeption vor und zeichnet eine Landkarte der theoretischen Bezugssysteme für die Unterstützte Kommunikation, um damit den Prozess der Theoriebildung weiter zu führen.

Die Arbeit zeigt auf, dass die Theorie des kommunikativen Handelns von Jürgen Habermas als übergeordnete Metatheorie einen relevanten Bezugsrahmen für eine in sich schlüssige theoriegeleitete Reflexion des behindertenpädagogischen Handelns im Feld der Unterstützten Kommunikation darstellen kann. Um der Theorierelevanz und ihrer damit verbundenen Implementierungsleistung in Unterstützter Kommunikation gerecht werden zu können, sind für die Unterstützte Kommunikation relevante Begriffe definiert, werden die Komplexität des Phänomens Unterstützte Kommunikation aufgezeigt und theoretische Bezüge hergestellt. Damit erlangt die Unterstützte Kommunikation als eine behindertenpädagogische Handlungskonzeption ihre Legitimation über die Einbettung in die von ihr tangierten unterschiedlichen Wissenschaftsbereiche. Dadurch kann sie systematisch erweiterte und neue Handlungsmöglichkeiten innerhalb der zentralen behindertenpädagogischen Maxime erschließen, so dass schließlich die Unterstützte Kommunikation sowohl in Theorie und Forschung als auch in der Praxis ihren angemessenen Stellenwert erhält.

[Aus: Verlagsinformation]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie




Bezugsmöglichkeit:


Julius Klinkhardt Verlag
Homepage: https://www.klinkhardt.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV2349


Informationsstand: 18.04.2006

in Literatur blättern