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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Modellprojekt Persönliches Budget für Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg

Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung



Autor/in:

Kastl, Jörg Michael; Metzler, Heidrun; Gerle, Christian [u. a.]


Herausgeber/in:

Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg


Quelle:

Stuttgart: Eigenverlag, 2005, 225 Seiten


Jahr:

2005



Abstract:


Das am 1. Juli 2001 in Kraft getretene SGB IX zur Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen hat eine für Deutschland neue Form der Leistungserbringung durch Persönliche Budgets zur Erprobung vorgesehen. Menschen mit Behinderung sollen statt einer ihnen zustehenden Sachleistung eine Geldleistung erhalten, mit der sie die benötigten Hilfen eigenverantwortlich einkaufen können.

Baden-Württemberg ist dasjenige Bundesland, das als erstes damit begonnen hat, ein trägerübergreifendes Modellprojekt auf der Grundlage des SGB IX durchzuführen. Die Erprobungsphase Persönlicher Budgets hat in Baden-Württemberg im Oktober 2002 begonnen und endet im September 2005.

Die Rolle des Ministeriums für Arbeit und Soziales bestand in der Begleitung der Konzeptionsphase, der Koordination und Moderation der beteiligten Akteure sowie in der Finanzierung einer wissenschaftlichen Begleitforschung des Modellprojekts.

Die wissenschaftliche Begleitung, zu deren Aufgaben auch die Vorbereitung und Begleitung des Modellprojekts gehörte, begann am 1. Dezember 2001 und endete im Mai 2005. Sie erfolgte durch den Forschungsverbund zwischen der Forschungsstelle Lebenswelten behinderter Menschen, Universität Tübingen, und der Fakultät für Sonderpädagogik, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg.

Ich danke an dieser Stelle allen beteiligten Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern, ohne die das Modellprojekt sowie die Dokumentation und Analyse der Erfahrungen mit Persönlichen Budgets in Baden-Württemberg nicht zu Stande gekommen wären, insbesondere der wissenschaftlichen Begleitforschung, sehr herzlich für das gute, praxisorientierte Ergebnis. Ich wünsche mir, dass Persönliche Budgets in Baden-Württemberg zukünftig für möglichst viele Menschen mit Behinderung einen Zuwachs an Lebensqualität und Spielräumen zur selbst bestimmten Lebensgestaltung bringen werden.

(Vorwort d. Hrsgs.)


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Gesamtkonzeption des Modellprojekts
Sachstandbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung
Dokumentation der Fachtagung zum Modellprojekt




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg
Homepage: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV2724D


Informationsstand: 17.01.2006

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