Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und Nachteilsausgleiche


Autor/in:

Steinbach, Marco; Heese, Nadine; Daniel, Jörg


Herausgeber/in:

LWV Hessen Integrationsamt


Quelle:

Kassel: Eigenverlag, 2010, Stand: Januar 2010, 246 Seiten


Jahr:

2010



Link(s):


Link zu der Veröffentlichung (PDF, 1,6 MB).


Abstract:


Die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft behinderter Menschen stößt im Alltag oft an ihre Grenzen, wo organisatorische und finanzielle Probleme auftreten. So entstehen zum Beispiel für außergewöhnlich gehbehinderte Menschen oftmals zusätzliche Fahrtkosten, andere wiederum benötigen Hilfe im Haushalt. Bei einem gesunden Menschen entstehen diese Kosten in der Regel nicht.

Behörden, Institutionen und Verbände wie der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen haben unter anderem die Aufgabe, behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen in ihrem Bestreben nach Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu unterstützen.

Diese Broschüre soll darüber informieren, welche Möglichkeiten, Rechte, Hilfen aber auch Einsparungspotentiale trotz oder wegen einer Behinderung zum Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile bestehen (Nachteilsausgleiche). Rechtsgrundlage hierfür ist unter anderem das Sozialgesetzbuch - Neuntes Buch (SGB IX) sowie eine Vielzahl von Vorschriften in anderen Gesetzen, Verordnungen, Erlassen, Satzungen oder Tarifen.

Der erste Teil der Broschüre weist auf Möglichkeiten und Unterstützungen durch das Integrationsamt beim LWV Hessen und die Rehabilitationsträger im Rahmen der Teilhabe am Arbeitsleben für schwerbehinderte Menschen und deren Arbeitgeber hin. Der zweite Teil konzentriert sich auf allgemeine Nachteilsausgleiche wie zum Beispiel soziale Sicherung, Steuerermäßigungen, Mobilitätshilfen und Kommunikationshilfen.

Nachteilsausgleiche können in Anspruch genommen werden, wenn die Eigenschaft als schwerbehinderter Mensch und die sonstigen Voraussetzungen nachgewiesen werden.

Die Feststellung einer Schwerbehinderung wird in Hessen auf Antrag durch die Ämter für Versorgung und Soziales vorgenommen. Zum Nachweis wird von dort auch der Schwerbehindertenausweis ausgestellt, der die gegebenenfalls zutreffenden Merkzeichen enthält.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV Hessen)
Homepage: https://www.integrationsamt-hessen.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV2726


Informationsstand: 08.12.2016

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