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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Bericht über die Beschäftigungssituation und Beschäftigtenstruktur schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im bremischen öffentlichen Dienst für das Jahr 2006


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Freie Hansestadt Bremen - Senator für Finanzen


Quelle:

Bremen: Eigenverlag, 2007, Stand: August 2007, 26 Seiten: PDF: DIN-A4, Broschüre


Jahr:

2007



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Abstract:


Viele Behinderungen kann man nicht beseitigen, aber man kann sie in ihren Auswirkungen mildern. Dabei brauchen die behinderten Menschen die Hilfe der Gesellschaft.

Menschen mit Behinderungen sind daher in besonderem Maße auf den Schutz und die Solidarität der Gesellschaft angewiesen. Ihre Eingliederung in Arbeit und Ausbildung ist Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Die dauerhafte berufliche Integration behinderter Menschen ist nur durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich. Öffentlichen Arbeitgebern kommt bei der Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen zur Förderung und Sicherung der gleichberechtigten Teilhabe schwerbehinderter Menschen, insbesondere im Berufsleben, eine Vorbildfunktion zu.

Die Freie Hansestadt Bremen ist sich dieser besonderen Verantwortung bewusst und konnte als Gesamtarbeitgeber (Land und Stadtgemeinde Bremen) in den letzten Jahren stets eine über den gesetzlichen Anforderungen liegende Beschäftigungsquote vorweisen. Die nach § 71 Sozialgesetzbuch - Neuntes Buch - (SGB IX) vorgeschriebene Beschäftigungsquote beträgt 5 von Hundert.

Auch im Jahr 2006 nimmt das Land und die Stadtgemeinde Bremen mit einer Beschäftigungsquote von 6,27 von Hundert einen Spitzenplatz im Ländervergleich ein.

Insbesondere mit der am 31. Dezember 2001 als rechtsverbindliche Erklärung auf Grundlage von Artikel 118 der Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen abgeschlossenen Integrationsvereinbarung (IGV), wurden Möglichkeiten für die Verbesserung der beruflichen Integration behinderter Menschen geschaffen, um dies zu erreichen. Auch wenn es angesichts des unvermeidlichen Stellenabbaus und der hohen Qualifikationsanforderungen nicht leichter wird, Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen und der Vorbildfunktion als öffentlicher Arbeitgeber gerecht zu werden.

Aufgrund der IGV vom 31. Dezember 2001 besteht laut Ziffer 1.4.7 die Pflicht des Arbeitgebers, jährlich einen Bericht über die Beschäftigungssituation und Beschäftigtenstruktur schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im bremischen öffentlichen Dienst zu erstellen. Dieser Bericht soll Aussagen enthalten über:

- die Beschäftigungsquote im Sinne von § 71 SGB IX,
- Anzahl der schwerbehinderten und gleichgestellten behinderten Beschäftigten nach Funktions- und Laufbahngruppen unter gleichzeitiger Differenzierung nach Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung einschließlich einer geschlechtsspezifischen Darstellung,
- Anzahl der schwerbehinderten Auszubildenden einschließlich deren Zu- und Abgänge,
- tatsächliche Abgänge und Neueinstellungen von schwerbehinderten und gleichgestellten behinderten Menschen
- Ab- und Zugänge im Beschäftigungssystem (Wegfall/Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft)
- Förderungsmaßnahmen für schwerbehinderte und gleichgestellte behinderte Menschen (zum Beispiel technische Arbeitshilfen),
- Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen sowie
- Maßnahmen, die zur Förderung der Einstellung und Beschäftigung schwerbehinderter und gleichgestellter behinderter Menschen ergriffen wurden und die, die für die Zukunft beabsichtigt sind.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Weitere Berichte über die Beschäftigungssituation schwerbehinderter MitarbeiterInnen in Bremen | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Die Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen
Rudolf-Hilferding-Platz 1
28195 Bremen
Homepage: http://www.finanzen.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen0...
Homepage: http://www.finanzen.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen5...

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Referenznummer:

R/NV278502


Informationsstand: 26.02.2008

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