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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Programm der Deutschen Bahn AG


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

DB Personenverkehr GmbH


Quelle:

Frankfurt am Main: Eigenverlag, 2005, Stand: Juni 2005, 95 Seiten: PDF


Jahr:

2005



Link(s):


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Abstract:


Am 24. Juni 2005 stellte die Deutsche Bahn AG im Bundeskanzleramt offiziell ihr Programm zur Herstellung möglichst weitreichender Barrierefreiheit vor. Das Programm, dessen Bedeutung durch die Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bahnchef Hartmut Mehdorn unterstrichen wurde, hat eine Laufzeit bis 2009. Es definiert die Ziele der DB und teils auch konkrete Handlungsschritte auf dem Feld der Barrierefreiheit in den kommenden Jahren. Zudem dokumentiert es die Dissenspunkte, die zwischen den Verbänden behinderter Menschen und der DB trotz intensiver und konstruktiver Verhandlungen am Ende offen geblieben sind.

Von besonderem Interesse für die Fahrzeugindustrie und die Aufgabenträger im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) , aber auch für andere Eisenbahnunternehmen, dürften die im Anhang des Programms aufgeführten 'Standards zur Fahrzeuggestaltung im Personenverkehr' sein. Hiermit wird durch die DB erstmals ein einheitlicher Standard für die Gestaltung barrierefreier Fahrzeuge vorgegeben, hinter dem zurückzubleiben allen Akteuren im Eisenbahnwesen schwer fallen dürfte.

Die von der DB fixierten Standards basieren maßgeblich auf Anforderungen, die durch das IbGM erarbeitet wurden. Als Mitglied der Verhandlungskommission des Deutschen Behindertenrates (DBR) konnte der Leiter des IbGM, Dr. Volker Sieger, nicht nur die Forderung behinderter Fahrgäste nach tatsächlicher Barrierefreiheit bei der zukünftigen Fahrzeuggestaltung verankern helfen, sondern auch dazu beitragen, dass das Interesse der Fahrzeugindustrie und der Aufgabenträger des SPNV an einheitlichen Standards zumindest seitens des größten Bahndienstleisters in Deutschland berücksichtigt wurde.

Präambel des Herausgebers:
Menschen mit Behinderungen stellen für die Deutsche Bahn AG eine bedeutende Kunden- und damit Zielgruppe dar, deren spezifischen Bedürfnisse bei der strategischen Ausrichtung, der Produktentwicklung und Serviceimplementierung jetzt und in Zukunft grundsätzlich berücksichtigt werden.

So wurde zum 01. Juli 2002 im Unternehmensbereich Personenverkehr der Deutschen Bahn AG eine Kontaktstelle für kundenbezogene Behindertenangelegenheiten eingerichtet, um konzernübergreifend die Anliegen von Kunden, Behindertenverbänden und politischen Gremien zu koordinieren.

Als zentraler Ansprechpartner definiert diese Kontaktstelle alle die Deutsche Bahn AG betreffenden Marketinganforderungen aus Sicht von behinderten Menschen, entwickelt, steuert und setzt in Zusammenarbeit mit den zuständigen Konzerngesellschaften (DB Fernverkehr AG, DB Regio AG, DB Stadtverkehr, DB AutoZug GmbH, DB Station&Service AG) innovative Servicekonzepte für mobilitätseingeschränkte Reisende um. Damit die initiierten Maßnahmen auf den aktuellen Marktbedürfnissen basieren, steht die Deutsche Bahn AG im intensiven Dialog mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR), den Behindertendachverbänden und mit ihrem Kooperationspartner, dem Deutschen Behinderten-Sportverband (DBS).

Aus einem permanenten Dialog und der intensiven Zusammenarbeit innerhalb der einzelnen DB Konzerngesellschaften, mit externen Verbänden und Vertretern aus Politik und Wirtschaft resultieren ein offener Erfahrungs- und Gedankenaustausch sowie zusätzliche Synergieeffekte, durch die zukünftig das Reisen für alle behinderten Menschen attraktiver werden kann.

Ziel der Deutschen Bahn AG ist es, weitere Elemente zur Optimierung der Reisekette speziell für die Zielgruppe der behinderten Menschen zu verwirklichen, um ihnen ein möglichst barrierefreies Reisen zu ermöglichen. Alle Konzerngesellschaften der Deutschen Bahn AG, insbesondere die Unternehmensbereiche Personenverkehr (Fern-, Nah- und Stadtverkehr) und Personenbahnhöfe werden dazu jetzt und in Zukunft im Rahmen der verfügbaren finanziellen Mittel ihren Beitrag leisten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


DB Personenverkehr GmbH
Kontaktstelle für kundenbezogene Behindertenangelegenheiten - P.VMX
Stephensonstraße 1
60326 Frankfurt am Main

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV2786


Informationsstand: 27.09.2005

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