Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ein Gleichstellungsgesetz für Niedersachsen: Jetzt!


Sammelwerk / Reihe:

Schriftenreihe des Landes Niedersachsen, Band 35


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen


Quelle:

Hannover: Eigenverlag, 2004, Ca. 50 Seiten: Broschüre


Jahr:

2004



Abstract:


Der niedersächsische Landesbehindertenrat ist der Zusammenschluss aller kommunalen Behindertenbeiräte und Behindertenbeauftragten. Im Landesbehindertenrat arbeiten des Weiteren mit, die Vertreterinnen und Vertreter der Verbände beim beratenden Ausschuss des Niedersächsischen Integrationsamtes, der Landesseniorenrat, das Netzwerk behinderter Frauen. Der Landesbehindertenrat trifft sich mindestens halbjährlich auf Einladung des Behindertenbeauftragten des Landes Niedersachsen.

Der Landesbehindertenrat hat in seiner mehr als zehnjährigen Tätigkeit immer zu den Organisationen gehört, die sich für einen Paradigmenwechsel in der Behindertenarbeit einsetzen. Sein Ziel war und bleibt, die behinderten Menschen aus der 'fürsorglichen Umarmung' zu 'befreien' und sie als mündige Bürgerinnen und Bürger mit garantierten Bürgerrechten auszustatten. Daher war der Landesbehindertenrat aktiver Bestandteil der Bewegung für die Aufnahme des Benachteiligungsverbotes ins Grundgesetz und setzt sich nach wie vor für die Verabschiedung eines Niedersächsischen Landesgleichstellungsgesetzes ein.

Nachdem bei der letzten Landtagswahl eine neue Landesregierung gewählt worden war, hat der Landesbehindertenrat unmittelbar daran anschließend die neue Niedersächsische Sozialministerin, Frau Dr. Ursula von der Leyen, zur nächsten Sitzung des Landesbehindertenrates eingeladen.

Bereits bei der ersten Sitzung des Landesbehindertenrates, nach der Wahl am 18. März 2003, haben der Staatssekretär im Niedersächsischen Sozialministerium, Herr Gerd Hoofe in Vertretung von Fr. von der Leyen und die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Frau Angelika Jahns, versichert, dass auch die neue Landesregierung sich für die Schaffung eines Gleichstellungsgesetzes einsetzen und dies so schnell wie möglich verabschieden werde. Während dieser Sitzung wurde zu diesem Punkt eine enge Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung und dem Landesbehindertenrat vereinbart.

Während seiner 17. Sitzung am 30.09.2003 in Wolfsburg übergab der Landesbehinderten-rat dann Staatssekretär Hoofe und Frau Jahns ein Eckpunktepapier zu einem Niedersächsischen Gleichstellungsgesetz. Nachdem bis zum März 2004 noch kein Entwurf zur Verbandsanhörung freigegeben worden war, hat der Landesbehindertenrat auf seiner 18. Sitz ung beschlossen, den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2004 zu nutzen, um die Erstellung eines Gleichstellungsgesetzes für Niedersachsen anzumahnen und der Niedersächsischen Landesregierung dabei seine Hilfe anzubieten.

In der Folge wurden von einer Arbeitsgruppe des Landesbehindertenrates 53 Fragen zu einem Gleichstellungsgesetz formuliert und der Niedersächsischen Sozialministerin in Form von Presseerklärungen der einzelnen Mitglieder des Landesbehindertenrates gestellt. Herr Staatssekretär Hoofe hat in Vertretung der Niedersächsischen Sozialministerin dann mit Schreiben vom 30.04.2004 auf diese Fragen geantwortet. Diese Aktion wird in der Broschüre dokumentiert.

[Aus: Vorwort]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Niedersachsen
Homepage: http://www.behindertenbeauftragter-niedersachsen.de/index.ph...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3230


Informationsstand: 29.11.2004

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