Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Hartz IV: Reader

Verbandstag des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hessen Juni 2004



Autor/in:

Körner, Marek; Lange, Heike; Ooyen, Willi van [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e.V. (DPWV); Landesverband Hessen


Quelle:

Frankfurt am Main: Eigenverlag, 2004, Stand: Juni 2004, 50 Seiten: Broschüre


Jahr:

2004



Abstract:


Der Reader will mit seinen praxisorientierten Fachtexten die Menschen in der Sozialen Arbeit ansprechen. Dabei wird der Fokus auf die Auswirkungen des Gesetzes für die Zielgruppen gelegt: Das reicht von Frauen, Kindern und Jugendlichen, Menschen in sozialen Notlagen, Behinderten bis hin zu MigrantInnen und Suchtkranken.

Im dritten Teil des Readers werden die Eingliederungsmaßnahmen dargestellt und analysiert und auch die Rolle, die öffentlich geförderte Beschäftigung zukünftig in diesem Kontext einnehmen kann.

Nach wie vor soll das Hartz IV-Gesetz zum 1. Januar 2005 in Kraft treten und deshalb bedarf es einer Bündelung sämtlicher Energien, um die Umsetzung bestmöglichst zu organisieren. Diskussionen über die unterschiedlichen Umsetzungsvarianten (Optionsmodell, ARGE) müssen im Sinne der Betroffenen und nicht aus parteipolitischen Interessen geführt werden.

Als PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Hessen halten wir an unseren bisherigen Kritikpunkten fest, hier seien beispielhaft einige genannt:

Zumutbarkeit:
Das Problem der Arbeitslosigkeit in Deutschland wird nicht dadurch beseitigt, dass hochqualifizierte Menschen mit akademischem Hintergrund künftig auch auf Baustellen einsetzbar sein sollen.

Anrechnung von Partnereinkommen:
Die niedrigen Freibeträge und die sofortige Anrechnung des Einkommens des Partners schafft Abhängigkeiten in Partnerschaften. Dies wird besonders Frauen treffen.

Ausschreibungskriterien:
Die Träger von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen müssen über lokale beziehungsweise regionale Arbeitsmarktkenntnisse verfügen. Die Ausschreibungspraxis der Bundesagentur für Arbeit hat diese Kriterien zugunsten von Billiganbietern vernachlässigt.

Wir hoffen, mit dem Reader einen kritischen und informativen Beitrag bei den noch anstehenden Aufgaben leisten zu können. Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband wird sich auch weiterhin einmischen!

[Aus: Vorwort]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Der PARITÄTISCHE Hessen
Homepage: https://www.paritaet-hessen.org

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3232


Informationsstand: 29.11.2004

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