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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Integrierte Budget als Beitrag zur Überwindung der Systemgrenzen zwischen Rehabilitation und Pflege

Vortrag auf dem Achtzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 9. bis 11. März 2009 in Münster



Autor/in:

Klie, Thomas; Siebert, Annerose


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2009, Sonderausgabe, Seite 283-284, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2009



Abstract:


Das Integrierte Budget als Projekt der Spitzenverbände der Pflegekassen und des Landes Rheinland-Pfalz wurde als Einzelfallstudie konzipiert und analysiert. Klie und Siebert stellen die Ergebnisse kurz zusammen.

Auf Datengrundlage von 41 offenen Leitfaden gestützten Interviews, 74 standardisierten Erhebungen und ergänzenden Aktenanalysen liegen die Ergebnisse des Modellprojekts Integriertes Budget in Form des Abschlussberichts vor.

Die Budgetnehmer hatten im Modellprojekt die Gelegenheit, im Rahmen eines Budgets Leistungen der Pflegeversicherung als echtes Budget zu integrieren. 15 Personen machten hiervon Gebrauch. Diese nur im Modellprojekt mögliche Kombination ermöglichte den Teilnehmern eine wesentlich flexiblere Handhabung der Care-Aufgaben, unterstützte sie in ihrer Autonomie und Selbstständigkeit und ließ neue Hilfearrangements zu.

Maßgeblich für das Projekt war das der ICF und dem SGB IX zugrunde liegende Modell von Behinderung. Eine konsequente Umsetzung dieses Verständnisses sieht Menschen mit Behinderung nicht als zu beforschende Objekte, sondern Subjekte. Dadurch werden die Erfahrungen und Sichtweisen von Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt der Untersuchung gestellt. Dieser Perspektivenwechsel macht ein Verständnis von Pflege aus der Sicht von Menschen mit Behinderung zugänglich, das Implikationen für die Weiterentwicklung des Leistungsrechts enthält.

Abschließend fasst die Autorin zusammen, dass das Integrierte Budget Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung stärkt. Hilfearrangements lassen sich bedarfsgerecht gestalten. Ein wesentlicher Gewinn bezieht sich außerdem auf eine bessere Einbindungsmöglichkeit flankierender Hilfen im Arrangement.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '18. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Innovation in der Rehabilitation - Kommunikation und Vernetzung' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3358X38


Informationsstand: 30.04.2009

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