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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Wiederaufnahme der Arbeit und psychosozialer Gesundheitszustand bei Krebspatienten im Krankheitsverlauf

Vortrag auf dem Achtzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 9. bis 11. März 2009 in Münster



Autor/in:

Mehnert, Anja; Barth, Jürgen; Leibbrand, Birgit [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2009, Sonderausgabe, Seite 391-392, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2009



Abstract:


Fortschritte in der Krebsfrüherkennung und -therapie haben die Prognose und Überlebenszeit für viele Krebspatienten in den letzten Jahren deutlich verbessert. 63 Prozent der Krebspatienten kehren nach der Diagnose und Behandlung an den Arbeitsplatz zurück. Die empirische Längsschnittstudie von Mehnert, Barth, Leibbrand und anderen untersucht die Anzahl der Patienten, die ein Jahr nach Krebsrehabilitation die Arbeit wieder aufgenommen haben und die medizinischen Faktoren, die die Wiederaufnahme der Arbeit beeinflussen.

702 erwerbstätige und 48 arbeitslose Krebspatienten, die nicht älter als 60 waren, wurden zu Beginn (T0), am Ende (T1) und ein Jahr nach Krebsrehabilitation (T2) untersucht. Erfasst wurden unter anderem psychosoziales Befinden, Funktionsfähigkeit und arbeitsbezogene Merkmale.

87 Prozent der erwerbstätigen Personen beabsichtigen zu Beginn und 83 Prozent am Ende der Rehabilitation, die Arbeit wieder aufzunehmen. Zu T2 haben 76 Prozent der Patienten die Arbeit wieder aufgenommen wobei die mittlere Dauer der Arbeitswiederaufnahme insgesamt zehn Monate beträgt. Allerdings bestehen signifikante Unterschiede zwischen den Tumorgruppen.

73 Prozent der erwerbstätigen Patienten sind an ihren früheren Arbeitsplatz zurückgekehrt, die übrigen haben ihre frühere Position innerhalb der Arbeitsstelle gewechselt oder die Arbeitsstelle gewechselt. Signifikante Prädikatoren der Arbeitswiederaufnahme zu T2 stellen unter anderem die Intention der Arbeitswiederaufnahme und Arbeitszufriedenheit dar.

Die Autoren machen deutlich, dass ein Bedarf an der Erforschung motivationaler Faktoren und des Einflusses dritter bezüglich der Arbeitswiederaufnahme und der Implementierung und Evaluation spezifischer Intervention in der onkologischen Rehabilitation besteht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '18. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Innovation in der Rehabilitation - Kommunikation und Vernetzung'




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

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Referenznummer:

R/NV3358X52


Informationsstand: 07.05.2009

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