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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Übungsheft zum Handbuch Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung


Autor/in:

Rau, Andrea; Henkel, Andrea; Sieger, Volker [u. a.]


Herausgeber/in:

Sozialverband VdK Deutschland e.V.


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2009, 88 Seiten: PDF, ISBN: 978-3-929069-22-8


Jahr:

2009



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Abstract:


Das Übungsheft ist eine Ergänzung zum Handbuch Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung, das der Sozialverband VdK Deutschland 2008 herausgegeben hat.

Ebenso wie das Handbuch richtet sich auch das ergänzende Übungsheft in erster Linie an Beauftragte und Beiräte behinderter Menschen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Behindertenverbänden. Es verfolgt den Zweck, einzelne im Handbuch besprochene Themen vertiefend zu erläutern und darzustellen.

Bei der Auswahl der insgesamt sechs Übungsthemen wurden insbesondere die Bereiche berücksichtigt, bei denen im Hinblick auf Barrierefreiheit in der Praxis häufig Planungs- beziehungsweise Ausführungsfehler festzustellen sind, die aus Sicht der Autoren aus der Komplexität der Planungssituationen sowie der verschiedenen zu berücksichtigenden technischen Regelwerke resultieren.

Bei den ausgewählten Übungsthemen handelt es sich im Einzelnen um die Einsatzbereiche von Querungsanlagen, die Grundlagen der Signalplanung für Fußgängerampeln, die Querung an Kreisverkehren, die Absicherung von Baustellen, die Gestaltung von Omnibusbahnhöfen sowie die Innenausstattung von Aufzügen.

Das Übungsheft baut auf den Inhalten des Handbuchs Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung unmittelbar auf, das heißt, es ist ohne das Handbuch nur bedingt aussagekräftig.

Die wesentlichen Anforderungen und Regelwerke, wie sie im Handbuch dargestellt sind, werden im Übungsheft prägnant zusammengefasst, und der jeweilige Sachverhalt wird anschließend grafisch umgesetzt. Dies geschieht in Form von Folien, die im Übungsheft abgedruckt und in der beiliegenden CD in sechs Powerpoint-Präsentationen verarbeitet worden sind.

Damit ist gewährleistet, dass die Übungsthemen auch in entsprechenden Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen Anwendung finden können.

Abschließend noch ein Wort in eigener Sache: Unmittelbar nach Erscheinen des Handbuchs Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung wurde der VdK darauf angesprochen, warum mit der E DIN 18030 einer nicht eingeführten Norm ein so großer Stellenwert eingeräumt wurde.

Dieser Umstand liegt in der Tatsache begründet, dass die aus dem Jahr 1998 stammende DIN 18024-1 als technisches Regelwerk in der Verkehrsraumgestaltung praktisch keine Anerkennung gefunden hat, da sie in Teilbereichen nicht den Stand der Technik widerspiegelt. E DIN 18030 mit Ausgabedatum 2006 ist es demgegenüber vom Grundsatz her gelungen, den Stand der Technik in Bezug auf das barrierefreie Bauen im Verkehrsraum abzubilden.

Das Scheitern dieses Normentwurfes ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die beabsichtigte Zusammenführung der Anforderungen an den Hoch- und den Tiefbau in einer einzigen Norm nicht konsistent genug gelungen ist. Die Einzelbestimmungen, die E DIN 18030 für den Verkehrsraum beinhaltet, spiegeln jedoch überwiegend den aktuellsten Stand der Fachdiskussion auf diesem Feld der barrierefreien Umweltgestaltung wider.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Handbuch Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung




Dokumentart:


Buch/Monografie / Praxishilfe/Ratgeber / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Sozialverband VdK Deutschland e.V.
Homepage: https://www.vdk.de/deutschland/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3409B


Informationsstand: 19.05.2009

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