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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Gemeinsam schaffen wir das! Betriebsintegrierte Berufsvorbereitung im Bereich Stadt- und Grünflächenreinigung

Ein Kooperationsmodell zur betrieblichen Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten und/oder sozialer Benachteiligung: Abschlussbericht



Sammelwerk / Reihe:

Gemeinsam schaffen wir das!


Autor/in:

Baack, Rainer; Behrend, Gabriele; Preuß, Günther [u. a.]


Herausgeber/in:

Gesellschaft für Integration, Sozialforschung und Betriebspädagogik gGmbH (ISB)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2004, 22 Seiten


Jahr:

2004



Link(s):


Link zu dem Abschlussbericht (2004) (PDF | 812 KB)


Abstract:


Angesichts hoher und erneut steigender Arbeitslosigkeit haben es Jugendliche und junge Erwachsene mit Lernbehinderung oder sozialer Benachteiligung besonders schwer, im Anschluss an ihre Schulzeit einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden.

Vor diesem Hindergrund hat die Gesellschaft für Integration, Sozialforschung und Betriebspädagogik gGmbH (ISB) in Zusammenarbeit mit den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) und der Loschmidt-Oberschule (LOS) einen berufsvorbereitenden Lehrgang im Bereich der Grünflächen- und Stadtreinigung erprobt. Unter dem Leitgedanken 'Lehre und lerne dort, wo gearbeitet wird und Arbeitsplätze entwickelt werden können!' sollte die Überleitung von SchülerInnen mit Lernbehinderung oder sozialer Benachteiligung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungs- und betriebliche Ausbildungsverhältnisse erreicht werden.

- Durch die betriebsintegrierte Durchführung des Projektes sollte der Qualifizierungsprozess der Teilnehmer (TN) in die Arbeitszusammenhänge von einstellungsbereiten Betrieben eingebettet und eine Wirtschaftsnähe erreicht werden, die über das durch Betriebspraktika erreichbare Maß hinausgeht. Die TN sollten lernen, was sie am Arbeitsplatz tatsächlich brauchen und Probleme des Lerntransfers, die gerade bei Menschen mit Lernschwierigkeiten stark ausgeprägt sind, entschärft werden.
- Durch betriebliche Integrationsberatung sollten die Integrationsfähigkeit der Kooperationsbetriebe gefördert und bereits während der Bildungsmaßnahme betriebliche Beschäftigungs- und Ausbildungsverhältnisse angebahnt werden.
- Durch eine verfahrensgestützte individuelle Förderplanung sollte die Entwicklung von arbeitsrelevanten Fähigkeiten der TN kontinuierlich dokumentiert und hinsichtlich etwaiger Überleitungsmöglichkeiten ausgewertet werden.
- Durch passgenaue Platzierung sollten die individuellen beruflichen Fähigkeiten der TN, ihre Entwicklungspotenziale und beruflichen Wünsche mit den betriebsspezifischen Anforderungen und Arbeitsinhalten in ein möglichst günstiges Verhältnis gebracht werden.
- Durch eine sozialpädagogische Begleitung der TN, die sich auf die Bearbeitung von nicht arbeitsbezogenen, aber dennoch den betrieblichen Integrationsprozess hemmenden Problemlagen einlässt, sollte die Integrationsfähigkeit der TN durch die Stabilisierung ihrer psychosozialen Situation verbessert werden.
- Durch Lernortkooperation sollten betriebliche Übung und praxisbezogener Unterricht als wechselseitig aufeinander abgestimmte Formen des Lehrens und Lernens zu einer Qualifikation führen, die von den Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes auch tatsächlich nachgefragt wird.

Zur Beurteilung der Ergebnisqualität des Modellprojektes sollte insbesondere die Anzahl der Vermittlungen in betriebliche Ausbildungs- und sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse herangezogen werden. Den Maßstab dazu sollten die Vermittlungserfolge traditioneller berufsvorbereitender Maßnahmen der Jugendberufshilfe bieten.

(Projektidee)


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


BIS Netzwerk für betriebliche Integration und Sozialforschung e.V.
Homepage: https://bisev-berlin.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3470x01


Informationsstand: 05.10.2012

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