Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Umsetzung gesundheitsförderlicher Verhaltensweisen und Erwerbsverlauf bei orthopädischen Erkrankungen nach Abschluss des intensivierten Rehabilitationsnachsorgeprogramms IRENA der Deutschen Rentenversicherung Bund

Vortrag auf dem Einundzwanzigsten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 5. bis 7. März 2012 in Hamburg



Sammelwerk / Reihe:

Flexible Antworten auf neue Herausforderungen


Autor/in:

Lamprecht, Juliane; Schubert, Michael; Behrens, Johann [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2012, Seite 56-58


Jahr:

2012



Abstract:


Umsetzung gesundheitsförderlicher Verhaltensweisen und Erwerbsverlauf bei orthopädischen Erkrankungen nach Abschluss des intensivierten Rehabilitationsnachsorgeprogramms IRENA der Deutschen Rentenversicherung Bund

Ein zentrales Ziel der intensivierten Rehabilitationsnachsorge (IRENA) ist der Transfer gesundheitsförderlicher Verhaltensweisen in den Alltag zur Etablierung eines gesunden Lebensstils und zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit. Die während der Rehabilitation angeregten und praktizierten gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen werden zunächst während der IRENA wohnortnah und berufsbegleitend fortgesetzt, um die Umsetzung in den Alltag zu unterstützen.

Langfristig angelegte Verhaltensänderungen sind wesentlich, um krankheitsassoziierten Risikofaktoren (Bewegungsmangel, Fehlernährung, psychosoziale Belastungsfaktoren) entgegenzuwirken, die zu einer Chronifizierung oder zum Entstehen von Folgekrankheiten beitragen und somit die Erwerbsfähigkeit dauerhaft gefährden können. Die Zielstellung von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, die im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung erbracht werden, gilt somit auch für die daran anknüpfende Nachsorge.

Der Beitrag kommt zu folgendem Ergebnis: Von IRENA-Teilnehmern werden gesundheitsförderliche Verhaltensweisen 14 Wochen nach Ende der IRENA (T1) häufiger als vor der Rehabilitation umgesetzt, vor allem regelmäßiges Sporttreiben. Ein Jahr nach T1 sind die Effekte in unterschiedlichem Ausmaß rückläufig, allerdings werden die gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen immer noch zum Teil deutlich häufiger als vor der Rehabilitation umgesetzt. Dies gilt insbesondere für Bewegungsaktivitäten, auf denen der Schwerpunkt des IRENA-Programms in der Praxis liegt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '21. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Flexible Antworten auf neue Herausforderungen' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV348205


Informationsstand: 15.03.2012

in Literatur blättern