Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Bedeutung des interdisziplinären Reha-Teams in der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation: Eine exemplarische Case Study

Vortrag auf dem Einundzwanzigsten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 5. bis 7. März 2012 in Hamburg



Sammelwerk / Reihe:

Flexible Antworten auf neue Herausforderungen


Autor/in:

Schwarz, Betje; Streibelt, Marco; Herbold, Desiree


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2012, Seite 179-181


Jahr:

2012



Abstract:


Die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) stellt eine konzeptionelle Weiterentwicklung des traditionellen Angebots der medizinischen Rehabilitation dar. Sie richtet sich an Personen mit besonderen beruflichen Problemlagen und legt ihren Schwerpunkt während des gesamten Behandlungsprozesses auf deren konkreten oder angestrebten Arbeitsplatz. Kontrollierte Studien haben die höhere Wirksamkeit dieser Rehabilitationsstrategie für diese Zielgruppe nachweisen können. In einer aktuellen Arbeit identifizierte Bethge (2011) unlängst Merkmale erfolgreich evaluierter MBOR-Angebote und machte unter anderem auf die Bedeutung einer stärkeren Zusammenarbeit im multidisziplinären Reha-Team aufmerksam.

Die Paracelsus-Klinik an der Gande hat mit der 'IMBO-Rehabilitation' (Integrierte Medizinisch-Berufsorientierte Orthopädische Rehabilitation) ein erfolgreich evaluiertes MBOR-Angebot entwickelt und umgesetzt. Erfahrungen des Reha-Teams bei der Entwicklung, Umsetzung und Verstetigung der IMBO-Rehabilitation war Thema einer ExpertInnendiskussion, die 2011 im Rahmen eines Symposiums stattgefunden hat.

Die moderierte Diskussionsrunde, an der fünf Personen des IMBO-Reha-Teams teilnahmen, wurde genutzt, um die Bedeutung des Reha-Teams in der MBOR explizit in den Fokus zu nehmen und explorativ herauszuarbeiten. Die Diskussion wurde tonaufgezeichnet, regelgeleitet transkribiert und in Anlehnung an Mayring (2008) qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet. Methodisch handelt es sich somit um eine exemplarische Case Study explorativer Ausrichtung. Der Beitrag beschreibt die Ergebnisse der Case Study.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '21. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Flexible Antworten auf neue Herausforderungen'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV348214


Informationsstand: 15.03.2012

in Literatur blättern