Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliche Beschäftigung ausgewählter Behindertengruppen

Ergebnisse einer Befragung bei 610 Schwerbehindertenvertrauensleuten 1980



Autor/in:

Ritz, Hans-Günther; Arnold, Ingrid


Herausgeber/in:

Universität Bremen - Forschungsschwerpunkt Reproduktionsrisiken, Soziale Bewegungen und Sozialpolitik


Quelle:

Bremen: Eigenverlag, 1986, 31 Seiten


Jahr:

1986



Abstract:


Dieser Aufsatz untersucht mithilfe von Daten einer Schwerbehindertenvertrauensmannbefragung aus dem Jahre 1980 die berufliche Eingliederung ausgewählter Schwerstbehinderter. Einbezogen sind Rollstuhlfahrer, Spastiker, Blinde, Taube und Taubstumme, Epileptiker, Mehrfachamputierte, geistig Behinderte, psychisch Behinderte, MS-Kranke und Hirnverletzte.

Es wird festgestellt, dass eine hohe allgemeine betriebliche Schwerbehindertenquote kein Hindernis für die Beschäftigung Schwerstbehinderter dargestellt. Betriebe mit nicht erfüllter Schwerbehindertenquote (im Sinne des § 4 SchwbG) beteiligen sich eher im geringeren Maße an der beruflichen Integration Schwerstbehinderter als Betriebe, die sechs und mehr Prozent Schwerbehinderte beschäftigen. Insgesamt sind in den 610 Betrieben, die in die Befragung einbezogen waren, etwa 3,5 von 1000 Arbeitsplätzen mit Schwerstbehinderten besetzt.

Die Unterschiede zwischen Wirtschaftsbranchen sind ausgeprägt, der öffentliche Dienst liegt dabei an der Spitze. Großbetriebe besetzen durchschnittlich relativ weniger Arbeitsplätze als kleinere und mittlere Betriebe mit Schwerstbehinderten.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
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Mehr zum Thema:


Urteile und Gesetze zu Schwerbehindertenvertretung




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/NV3543


Informationsstand: 24.10.1990

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