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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitsmarktpolitik und gesetzliche Instrumente der Beschäftigungsförderung


Sammelwerk / Reihe:

Integration in den Arbeitsmarkt


Autor/in:

Rauch, Angela; Wuppinger, Johanna


Herausgeber/in:

Rauch, Angela; Tophoven, Silke


Quelle:

Stuttgart: Kohlhammer, 2020, Seite 15-35


Jahr:

2020



Abstract:


Ziel diese Kapitels war, die Lesenden dafür zu sensibilisieren, dass 'der Arbeitsmarkt' kein statisches Gebilde ist, sondern unterschiedliche Personengruppen umfasst, durch unterschiedliche Gesetzestexte geregelt ist, kontinuierlich in Bewegung ist und unterschiedliche Akteure die Teilhabe am Arbeitsleben bestimmen. Zu den genannten Akteuren kommen noch weitere hinzu, wie die Arbeitgeberverbände, die Gewerkschaften und andere Sozialpartner, auch wenn auf deren Rolle an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden konnte.

Arbeitsmarktpolitik als sozialpolitisches Instrument ist durch die SGB II und III institutionalisiert. Zentrale Elemente sind die Arbeitsförderung und die Unterstützung arbeitsuchender und arbeitsloser Personen. Zentraler Player ist hierbei der Sozialversicherungsträger Bundesagentur für Arbeit (BA). Zu deren Aufgaben gehören bspw. Arbeitsvermittlung, Berufsberatung, Auszahlung der finanziellen Entgeltersatzleistungen im Fall von Arbeitslosigkeit (ALG), Bereitstellung von Leistungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Zwar hat sich der Arbeitsmarkt in Deutschland in den letzten Jahren robust gezeigt: Die Zahl der erwerbstätigen Personen stieg kontinuierlich an und ein steigender Fachkräftebedarf wird angezeigt. Dennoch finden sich vulnerable Gruppen, die Schwierigkeiten bei der Integration in das Erwerbsleben haben.

Die Teilhabechancen verschiedener Personengruppen, ihre Inklusions- aber auch Exklusionsrisiken, sind von den verschiedenen Akteuren und Faktoren abhängig, die auf den unterschiedlichsten Ebenen wirken. Dies gilt im Besonderen für Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen. Ihnen wird in der Arbeitsmarktpolitik immer mehr besonderes Augenmerk zuteil. Da sich ihre arbeitsmarktpolitische Förderung zu den oben beschriebenen Gruppen unterscheidet, wird diesen Personen ein eigenes Kapitel (Kap. 2) gewidmet.

[Textauszug, IAB-Doku]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Verlag W. Kohlhammer
Homepage: https://www.kohlhammer.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3729x05x01


Informationsstand: 10.07.2020

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