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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Benachteiligung in Familie und Gesellschaft aus der Sicht körperbehinderter Erwachsener

Eine qualitative Studie zu den Lebenswelten behinderter Menschen



Autor/in:

Fritz, Marita


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Hamburg: Eigenverlag, Online-Ressource, 2004, 183 Seiten


Jahr:

2004



Link(s):


Link zu der Studie (PDF | 537 KB)


Abstract:


Dissertation zur Erlangung des Grades der Doktorin der Philosophie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg

Nach meiner persönlichen Motivation stelle ich im weiteren Verlauf der Arbeit eine Erklärung, der häufig im Zusammenhang mit Behinderung verwendeten Begriffe vor, die zum einen den behinderten Menschen selbst betreffen (die allgemeine Behinderung und die körperliche Behinderung), zum anderen die soziale Reaktion der Nichtbehinderten zeigen soll, die sich in Form von Diskriminierung und Stigmatisierung auswirkt.

Teil II der Arbeit beginnt mit einem kurzen Überblick der gesetzlichen Verankerung von Behinderung seit 1974, gefolgt von einem Einblick in die Literatur und zwei theoretischen Ansätzen. Bei den Ansätzen handelt es sich um einen sozialökonomischen Ansatz, der die Problematik der Behinderten auf dem Arbeitsmarkt deutlich machen soll, und um einen sozialpsychologischen Ansatz, der Behinderte als Minorität versteht oder als benachteiligte Gruppe.

Teil III befasst sich mit der Methode der qualitativen Sozialforschung, die eine Möglichkeit der Herangehensweise an dieses Thema bietet. Als Erhebungsmethode wird das problemzentrierte Interview vorgestellt und schließlich die geplante Vorgehensweise, der Verlauf der Untersuchung und die Interpretation biografischer Interviews thematisiert.

Mit Teil IV komme ich zu dem empirischen Teil, dem Hauptteil dieser Untersuchung. Hier werden die subjektiven Deutungen der Lebensgeschichten von sechs Probanden beschrieben. Jede Lebensgeschichte wird im Anschluss von mir durch eine zusammenfassende Interpretation ergänzt. Die Auswertung wird ein Vergleich der Deutungen der jeweiligen Lebensabschnitte der Befragten sein, die unterteilt sind in die Kontexte Kindheit und Familie, Schule, Berufsfindung und Beruf und Freunde, Partnerschaft und Mitmenschen. Die Auswertung dient dazu, Antworten auf die Forschungsfragestellungen zu geben.

In der Diskussion der Ergebnisse werden diese Antworten auf ihre Allgemeingültigkeit überprüft. Ob in der Literatur Forschungsergebnisse beschrieben werden, die in Übereinstimmung mit meinen Ergebnissen stehen, oder ob es gravierende Abweichungen gibt, wird Bestandteil dieses abschließenden Kapitels sein.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/NV3789


Informationsstand: 25.07.2007

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