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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitshilfe für die Rehabilitation und Teilhabe schädel-hirn-verletzter Kinder und Jugendlicher


Sammelwerk / Reihe:

BAR-Arbeitshilfe, Band 1


Autor/in:

Bürkle, Manfred; Deppe, Wolfgang; Köhler, Martin [u. a.]


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR)


Quelle:

Frankfurt am Main: Eigenverlag, 2007, Stand: Februar 2007, 80 Seiten: PDF


Jahr:

2007



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Abstract:


Seit der Erstauflage der Arbeitshilfe vor über zwanzig Jahren sind große Fortschritte in der neurologischen Rehabilitation bei Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen. In der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung und in der Rehabilitationsforschung konnten zahlreiche neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Das Wissen um die besonderen Bedingungen und Erfordernisse der Neurorehabilitation bei Kindern und Jugendlichen konnte vertieft werden. Insbesondere durch die Etablierung des Phasenmodells der neurologischen Rehabilitation mit den Phasen A bis F wurde der Rehabilitationsprozess strukturiert mit dem Ergebnis einer größeren Transparenz, Durchlässigkeit und Verzahnung der Rehabilitationsleistungen. Es wurde eine Vielzahl von neuen auf die neurologische Rehabilitation und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen spezialisierten Einrichtungen geschaffen.

Zusätzliche Verbesserungen und eine Weiterentwicklung der bestehenden Versorgungsstrukturen können zu einer weiteren Optimierung der Rehabilitation und Teilhabe der hirnverletzten Kinder und Jugendlichen beitragen.

Diese beziehen sich unter anderem auf die Neurorehabilitation junger Menschen, die im Gegensatz zu der bei Erwachsenen nicht bereits dann erfolgreich ist, wenn zuvor vorhandene Fähigkeiten wiedererlangt werden, sondern erst dann, wenn auch das individuelle Entwicklungspotenzial weitgehend wieder gewonnen wird. Hierzu bedarf es einer ausreichend langen Zeit in einem altersgerechten Setting, das den speziellen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht wird.

Während auf Dauer pflegebedürftig bleibende Kinder vorwiegend zu Hause versorgt werden, scheitert dies für Jugendliche meist an den dafür fehlenden familiären Ressourcen. Es fehlen jedoch weitgehend spezielle Phase-F-Plätze für diese Altersgruppe. Mehr noch als für hirnverletzte Erwachsene gilt für Jugendliche in der Phase F, dass sie in Altenpflegeheimen völlig fehlplaziert sind.

Die Rehabilitation und Teilhabe hirnverletzter Kinder und Jugendlicher ist ohne Einbeziehung und aktive Beteiligung der Eltern und Angehörigen nicht möglich. Die Sicherstellung und Intensivierung des Beratungs- und Betreuungsangebots für die Angehörigen von Behandlungsbeginn an ist daher von großer Bedeutung.

Da gerade bei Kindern das ganze Ausmaß der Unfallfolgen oft erst im weiteren Verlauf in der Konfrontation mit zunehmend höheren und komplexeren Anforderungen evident wird, sind Leistungen zur nachhaltigen Sicherung des Erfolges der Rehabilitation und Teilhabe sowie regelmäßige interdisziplinäre Nachuntersuchungen über eine lange Zeit erforderlich.

Basierend auf dem aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse und neuester gesetzlicher Grundlagen vermittelt die völlig neu überarbeitete Informationsbroschüre Standards einer umfassenden neurologischen Rehabilitation und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen nach einem Schädel-Hirn-Trauma.

Um im Rahmen der komplexen Rehabilitation und Teilhabe hirnverletzter Kinder und Jugendlicher ein rechtzeitiges, nahtloses und planvolles Handeln, eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und gegenseitige Abstimmung aller am Rehabilitationsprozess Beteiligten sicher zu stellen, werden detaillierte Informationen über die verschiedenen Behandlungsphasen dargelegt. Von der Akutbehandlungsphase über die medizinisch-schulisch/berufliche Phase bis zur Langzeitpflege zeigt die Arbeitshilfe die Phasen A bis F der neurologischen Rehabilitation und Teilhabe auf und gibt jeweils Hinweise auf die Besonderheiten bei der Behandlung hirnverletzter Kinder und Jugendlicher. Zudem werden die sozialrechtlichen Anspruchsgrundlagen für die neurologische Rehabilitation und Teilhabe ausgeführt.

[Aus: Information der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Praxishilfe/Ratgeber / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR)
Homepage: https://www.bar-frankfurt.de/publikationen/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV392901


Informationsstand: 04.07.2007

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