Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Realisierung beruflich orientierter Leistungen in den medizinischen Rehabilitationseinrichtungen Mitteldeutschlands

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Golla, Andre; Saal, Susanne; Mau, Wilfried


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 42-44


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) strebt die indikationsübergreifende und flächendeckende Einführung beruflich orientierter Leistungen in die medizinische Rehabilitation an (DRV Bund, 2014). Zur Ausprägung der beruflichen Orientierung in den medizinischen Rehabilitationseinrichtungen gibt es bisher nur wenige Studien (Radoschewski et al., 2006; Gerlich et al., 2008 Streibelt, Brünger, 2014). Ziel der DRV Mitteldeutschland (MD) geförderten Studie 'Bestandsaufnahme, Systematisierung und Perspektiven der arbeitsplatzbezogenen Leistungen und der Medizinisch-Beruflich Orientierten Rehabilitation (MBOR) in medizinischen Rehabilitationseinrichtungen Mitteldeutschlands' (Förderzeitraum: 02/2013 bis 03/2014) war es, aktuell vorgehaltene beruflich orientierte Leistungen in den DRV MD belegten Einrichtungen zu erfassen und den MBOR-Umsetzungsgrad zu beschreiben. Ergänzend wurden förderliche und hemmende Faktoren der MBOR-Implementierung aus Sicht der Rehabilitationsmediziner identifiziert.

Zusammenfassend legen die Ergebnisse nahe, dass erwerbsbezogene Belange der Rehabilitanden einen festen Bestandteil in den regionalen Einrichtungskonzepten darstellen und die Basis für eine flächendeckende MBOR-Versorgung gegeben ist. In den Fachabteilungen fehlt es häufig nur an einzelnen Maßnahmen bzw. Elementen zur Erbringung der formellen MBOR-Anforderungen (Stufe B). Die Unterschiede im Umsetzungsgrad zwischen den Indikationsbereichen sind vermutlich auch in variierenden indikationsspezifischen Bedarfen an beruflichen Leistungen begründet, wie auch die Experteninterviews vermuten lassen. Ein MBOR-Konzept für alle Indikationsbereiche braucht demzufolge eine höhere Flexibilität, um den indikationsspezifischen Voraussetzungen und Bedarfen gerecht zu werden. Vor dem Hintergrund zu erwartender hoher BBPL-Anteile in der Region ist eine Ergänzung von Ressourcen entsprechend dem tatsächlichen Mehraufwand zu diskutieren, um eine hohe Qualität der MBOR in Mitteldeutschland zu gewährleisten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396408


Informationsstand: 14.09.2015

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