Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Änderung der subjektiven Prognose zur Reintegration während des RehaAssessments aus Teilnehmerperspektive

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Arling, Viktoria; Birringer, N.; Spijkers, Wilhelmus


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 62-64


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Berufliche Rehabilitation zielt auf die Wiederherstellung bzw. signifikante Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Behinderten bzw. von Behinderung bedrohten Menschen, um diesen (weiterhin) eine Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen (vgl. Ellger-Rüttgardt et al., Seite 10, 2009). In diesem Sinne gilt es, mit Beginn des Rehabilitationsprozesses Fähigkeiten und Bedarfe der Betroffenen gezielt festzustellen. Eine solche bedarfsgerechte Diagnostik findet im Rahmen des sog. RehaAssessements (Reha-AC) statt. Hier wird vonseiten eines Berufsförderungswerkes die Eignung eines Rehabilitanden für eine Umschulung überprüft bzw. der Rehabilitand hat die Möglichkeit, sich in verschiedenen Berufsbereichen zu erproben. In diesem Sinne fokussiert die Studie auf die Fragestellung, inwiefern sich die Einschätzung eines Rehabilitanden bezüglich seiner Wiedereingliederungschancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit einer Überprüfung und Erprobung seiner Fähigkeiten verändert. Unterschieden wird zusätzlich, inwiefern sich Unterschiede zwischen einer 3- und einer 10-tägigen Erprobung feststellen lassen.

Schlussendlich zeichnen sich ausschließlich für das 10-tägige Reha-AC positive Veränderungen hinsichtlich der Einschätzung der subjektiven Reintegrationsprognose bzw. der beruflichen Selbstwirksamkeit ab. Die Regressionsanalysen zeigen, dass über das Reha-AC hinweg unterschiedliche Aspekte die Reintegrationsprognose beeinflussen. Diese Ergebnisse lassen sich dahin gehend interpretieren, dass zu Beginn des Reha-AC aufgrund der (noch) unsicheren beruflichen Situation der Betroffenen vor allem allgemeine zukunftsbezogene Bewältigungsdispositionen von Relevanz sind. Konkretisiert sich hingegen in der Maßnahme die berufliche Zielsetzung, gewinnt die berufliche Selbstwirksamkeitserwartung an unmittelbarer Bedeutung. Das systematische Erfassen und Berücksichtigen teilnehmerspezifischer Einstellungen über den Reha-AC-Verlauf hinweg ist in diesem Sinne bedeutsam für die Absicherung des Assessmenterfolges.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396417


Informationsstand: 14.09.2015

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