Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Transparenz des Leistungsgeschehens?! - Ergebnisse der Erprobung der LBR-Klassifikation

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Radoschewski, Friedrich Michael; Klosterhuis, Here; Lay, Waltraud [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 68-71


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


In Ergänzung und Ausbau des Qualitätssicherungsprogramms der Deutschen Rentenversicherung für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) wurde in den zurückliegenden Jahren, unter Einbezug zahlreicher Bildungsträger, in einem mehrstufigen Auswahl-, Ergänzungs-, Differenzierungs- und Testverfahren die Pilotversion einer Leistungsklassifikation für die berufliche Rehabilitation (LBR) entwickelt (Radoschewski et al., 2012). Mit der LBR sollen die den LTA-Prozess strukturierenden Leistungen erhoben, im Rahmen der Qualitätssicherung ausgewertet und die Transparenz des Leistungsgeschehens innerhalb der Bildungsleistungen erhöht werden (Lindow et al., 2011). Darauf aufbauende Rückmeldungen an die Bildungseinrichtungen unterstützen das interne Qualitätsmanagement.

Mit ihrer nach Kompetenzbereichen aufgebauten Gliederung und der Definition von Qualitätsmerkmalen der für die Rehabilitanden erbrachten Leistungen wurden in der LBR die aktuellen Entwicklungen in der beruflichen Rehabilitation (Kompetenzorientierung Individualisierung, Integrationsorientierung) aufgegriffen. Die Pilotversion umfasst in 13 Kapiteln 628 Einzelleistungen, wobei mit 481 Einzelleistungen die fünf Kapitel der Leistungen zur Entwicklung der Fachkompetenz mit der vielfältigen Differenzierung nach Berufen und Tätigkeitsbereichen die umfangreichsten sind. Im letzten Quartal 2013 wurde ein Pilotprojekt mit der nunmehr rehabilitandenbezogenen Dokumentation der für sie erbrachten Leistungen begonnen. An der von Februar bis Anfang Oktober 2014 durchgeführten Dokumentationsphase waren letztlich 29 Bildungseinrichtungen, darunter 17 Berufsförderungswerke beteiligt. Der Dokumentationszeitraum wurde auf acht Monate begrenzt.

Diskussion und Ausblick: Während im Rahmen der Qualitätssicherung bislang lediglich relativ grob nach Maßnahmearten und ihrer Gesamtdauer unterschieden und analysiert werden kann, wird mit dem Einsatz der Leistungsklassifikation ein differenziertes, transparentes Bild der Leistungserbringung sichtbar. Das betrifft nicht zuletzt auch die Umsetzung der mit dem Reha-Modell angestrebten Ziele der Individualisierung und Integrationsorientierung. Die Ergebnisse der Pilot-Studie werden für die Überarbeitung und Präzisierung der LBR genutzt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396420


Informationsstand: 14.09.2015

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