Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Vergleich der Teilnehmer unterschiedlicher Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Kaluscha, Rainer; Schmid, Lucia; Krischak, Gert


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 72-73


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Das zentrale Ziel bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) der Rentenversicherung stellt die berufliche (Wieder-)Eingliederung der Teilnehmer dar. Allerdings existiert ein breites Spektrum an LTA-Maßnahmen, sodass sich die Frage stellt, welcher Maßnahmentyp für welche Rehabilitandengruppe am erfolgversprechendsten ist ('Welche Maßnahme für wen?') und welche Parameter für die Prognose relevant sind (Streibelt, Egner, 2013). Dieser Frage wird in einem gemeinsamen Projekt der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg (DRV-BW), der Berufsförderungswerke (BFW) Schömberg und München und dem Institut für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm nachgegangen.

Beim Teilnehmerkreis fällt zunächst ein hoher Männeranteil auf. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass es sich bei der untersuchten Stichprobe um Versicherte der ehemaligen Arbeiterrentenversicherung überwiegend aus dem gewerblich-technischen Bereich handelt, während Versicherte mit typischen Frauenberufen zumeist in der früheren Angestelltenversicherung verblieben. Bei der Einkommensentwicklung zeigt sich im Jahr vor der Maßnahme ein deutlicher Einbruch. Hier dürften bereits Probleme im Erwerbsleben aufgetreten sein und daher eine medizinische Rehabilitation oder vorbereitende Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (zum Beispiel Assessments zur Berufsfindung) ablaufen.

In den beiden Jahren danach ist die Einkommensentwicklung für erfolgreiche Absolventen (n=146) deutlich positiver als für Abbrecher (n=47) oder Teilnehmer ohne Angaben zum Abschluss (n=32). Häufig gelingt ersteren zu diesem Zeitpunkt sogar, das Einkommen 2 Jahre vor der Maßnahme zu übertreffen. Insofern bildet eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildungsmaßnahme die Grundlage für den gelungenen Wiedereinstieg in das Erwerbsleben.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

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Referenznummer:

R/NV396421


Informationsstand: 14.09.2015

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