Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Welche Bedeutung hat die klinikspezifische Empfehlungsquote zur stufenweisen Wiedereingliederung auf die Rückkehr der Rehabilitanden an den Arbeitsplatz?

Poster auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Schmid, Lucia; Jankowiak, Silke; Kaluscha, Rainer [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 98-99


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Eine stufenweise Wiedereingliederung wird häufig bereits während der medizinischen Rehabilitation mit der Angabe einer entsprechenden Nachsorgeempfehlung im Entlassungsbericht eingeleitet. In einer zuvor durchgeführten Untersuchung konnte gezeigt werden, dass sich die Empfehlungsquoten bei vergleichbarer Patientenklientel zwischen den Einrichtungen teils deutlich unterscheiden. Es muss deshalb davon ausgegangen werden, dass Einrichtungen in der Aussprache einer Empfehlung unterschiedliche Kriterien heranziehen (Schmid et al., 2014). Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen der vorliegenden Untersuchung der Frage nachgegangen werden, inwieweit sich die unterschiedlichen Kriterien zur Aussprache einer Empfehlung in den Einrichtungen auf die erfolgreiche Rückkehr der Rehabilitanden an den Arbeitsplatz auswirken.

In den Regressionsanalysen konnte kein Effekt der um Patientenmerkmale adjustierten Höhe der Empfehlungsquote auf die erfolgreiche Rückkehr der Rehabilitanden an den Arbeitsplatz nachgewiesen werden. Eine höhere Empfehlungsquote und damit ein höherer Anteil an Rehabilitanden, die eine stufenweise Wiedereingliederung absolvieren, geht folglich nicht mit einer entsprechend verbesserten Rückkehr an den Arbeitsplatz einher. Mögliche Erklärungen für dieses Ergebnis wären Ungleichverteilungen bei nicht in den Routinedaten abgebildeten, aber relevanten Patientenmerkmalen oder die Durchführung einer stufenweisen Wiedereingliederung auch bei solchen Rehabilitanden, die womöglich nicht von dieser Maßnahme profitieren.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396433


Informationsstand: 14.09.2015

in Literatur blättern