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Bibliographische Angaben zur Publikation

Scheidegger Reha-Ziel-Erfassungsbogen - verbessertes Reha-Ziel-Assessment und Screeningmethode zur Detektion und Analyse spezifischer Folgestörungen und Etablierung therapeutischer Behandlungskonzepte in der onkologischen Rehabilitation

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Hass, Holger G.


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 107-109


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Die Erfassung von individuellen Reha-Zielen ist seit Jahren zentraler Bestandteil im Rehabilitationsprozess (Vogel et al., 1994). Ziele sind neben einer mit dem Rehabilitanden abgestimmten Therapie auch die praktische Umsetzung der ICF. Des Weiteren soll durch eine Festlegung von Zielen deren Erreichbarkeit bzw. der Erfolg der Therapie objektiviert und der Rehabilitand besser zur langfristigen Mitarbeit motiviert werden (Locke, Latham, 2002). Allerdings erscheinen standardisierte Ziel-Assessment-Instrumente häufig zu allgemein und nur bedingt auf spezifische Patientengruppen übertragbar.

Durch neue Operationsmethoden und onkologische Medikamente zeigt sich gerade in der onkologischen Rehabilitation ein deutlicher Wandel von Therapie-bedingten Folgestörungen (Lymphödeme, Polyneuropathie, Hauttoxizität, Verdauungsstörungen etc.). Diese neuen Therapieformen können daher die individuellen Reha-Ziele onkologischer Patienten beeinflussen. Des Weiteren - so die Hypothese - kann durch eine Erfassung von typischen, standardisierten Reha-Zielen zukünftig die Rehabilitation und das therapeutische Angebot besser auf die Bedürfnisse der Rehabilitanden abgestimmt sowie eine quantitative Veränderung von therapiebedingten Folgestörungen für die Versorgungsforschung besser erfasst werden.

Zusammenfassend wird festgehalten, dass sich mit dem neu konzipierten Reha-Zielbogen spezifische Reha-Ziele erfassen lassen, welche eine hohe Korrelation mit den zugrunde liegenden, therapiebedingten Folgestörungen aufweisen, erfassen. Anhand der so zu Beginn erhobenen Daten sollen die schon etablierten Behandlungspfade verbessert sowie neue Therapieangebote (zum Beispiel zum Thema 'Schlafstörungen') etabliert werden. Des Weiteren eignet sich der Bogen - nach Meinung der Autoren - zur Evaluation typischer, Therapiebedingter Folgestörungen im Rahmen der Versorgungsforschung.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396438


Informationsstand: 14.09.2015

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