Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Können Mitarbeiter oder Patienten voraussagen, ob sich die 6-Minuten-Gehstrecke bei einem Wiederholungs-6-Minuten-Gehtest relevant verbessert?

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Wingart, Silke; Lehbert, N.; Sachse, C. [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 109-111


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Der 6-Minuten-Gehtest (6MGT) ist eine zentrale diagnostische Maßnahme der pneumologischen Rehabilitation. Ein Wiederholungs-6-Minuten-Gehtest (W-6MGT) zu Beginn und Ende einer Intervention wird in der Literatur zunehmend gefordert, um Ergebnisverfälschungen durch Lerneffekte zu minimieren (Hernandes et al., 2011; Chandra et al., 2012), würde jedoch einen erheblichen personellen Mehraufwand bedeuten.

Diskussion der Ergebnisse: 48 (T0) bzw. 25 (T1) von 273 Pat. (17,6 %/9,2 %) erzielten im zweiten 6MGT eine relevante Verbesserung. Daher erscheint ein routinemäßiger zweiter 6MGT in der Routine und zur Qualitätssicherung entbehrlich, kann jedoch im Einzelfall therapeutische Konsequenzen (zum Beispiel Trainingssteuerung) haben. Im Einzelfall wäre daher ein Algorithmus zur Voraussage einer relevanten Verbesserung im zweiten 6MGT hilfreich, der diese Patienten voraussagt. Die Voraussage einer Verbesserung durch Mitarbeiter oder Patient ist hierzu offensichtlich nicht geeignet, wobei zu T1 der Mitarbeiter eine Verbesserung gut voraussagen kann. Der Verzicht auf einen zweiten 6MGT ist dann sinnvoll, wenn Patienten eine Verschlechterung beim zweiten Test voraussagen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396439


Informationsstand: 14.09.2015

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