Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Zusammenhänge von objektiven, klinischen und patientennahen Assessments zur Beurteilung der körperlichen Funktionsfähigkeit

Poster auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Buchholz, Ines; Szczotkowski, Daniel; Schnalke, G. [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 114-115


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Der Erhalt der beruflichen Leistungsfähigkeit sowie die Wiedereingliederung in das Erwerbsleben sind zwei wesentliche Ziele von Rehabilitation. Zur Erfassung der funktionellen Leistungsfähigkeit stehen verschiedene messmethodische Ansätze zur Verfügung. Neben der Erhebung der körperlichen Funktionskapazität aus Arzt- und Patientensicht gibt es mittlerweile eine Reihe von tätigkeitsnahen funktionellen Assessments zur objektiven Beurteilung der erwerbsbezogenen Leistungsfähigkeit. Von diesen ist die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) nach Isernhagen eines der in Deutschland am häufigsten eingesetzten Verfahren (Frank et al., 2011). Während die verschiedenen Messansätze einzeln für sich mehr oder weniger gut untersucht worden sind, gibt es bislang kaum Evidenz dazu, wie sie untereinander korrespondieren (van Abbema et al., 2011). Die Arbeit überprüft, in welchem Zusammenhang Einschätzungen der funktionellen Leistungsfähigkeit durch den Patienten, den Arzt und EFL stehen.

Die höchstens moderaten Korrelationen mit dem max. Hebegewicht von 'Boden-zu-Taillenhöhe' lassen vermuten, dass durch EFL zusätzliche Informationen bereitgestellt werden können, die nur zum Teil durch Selbsteinschätzungen der Funktionskapazität (PACT, FFbH) durch den Patienten abgebildet werden können. In Bezug auf das Arzturteil scheinen die durch EFL gewonnenen Informationen nur ein Baustein im Rahmen der individuellen Beurteilung der arbeitsplatzbezogenen Leistungsfähigkeit zu sein. Weiterführende Längsschnittanalysen sollen zeigen, welche prognostische Wertigkeit den unterschiedlichen Informationsquellen im Hinblick auf die Rückkehr ins Erwerbsleben sowie eine integrative Leistungsbeurteilung zukommen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396441


Informationsstand: 14.09.2015

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