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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ein motivationspsychologisches Modell der Rehabilitationsantragstellung

Poster auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Spanier, Katja; Mohnberg, Inka; Radoschewski, Friedrich Michael [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 153-154


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Trotz bestehender Einschränkungen werden medizinische Rehabilitationen oft zu spät oder überhaupt nicht beantragt (Deutsche Rentenversicherung, 2013). In Schwarzers sozial-kognitivem Prozessmodells des Gesundheitsverhaltens setzt gesundheitsrelevantes Handeln sowohl Intentionsbildung als auch konkrete Handlungsplanung voraus. Dabei wird die Handlungsabsicht (Intention) durch Ergebniserwartungen, Selbstwirksamkeitserwartungen und weitere externen Ressourcen, wie zum Beispiel soziale Unterstützung, determiniert (Schwarzer et al., 2011). Ziel der Studie war es zu prüfen, ob sich Intention und Planung einer Rehabilitationsantragstellung entsprechend der Annahmen des Prozessmodells erklären lassen.

Diskussion und Schlussfolgerungen: Das Prozessmodell des Gesundheitsverhaltens lässt sich mit einigen Modifizierungen auch auf die Planung einer Rehabilitationsantragstellung anwenden. Für die Intentionsbildung scheinen Ergebniserwartungen an die Rehabilitation kaum von Bedeutung zu sein. Wichtigste Determinanten sind die wahrgenommene familiäre und ärztliche Unterstützung, die sowohl auf Selbstwirksamkeitserwartungen und Antragsintention als auch die konkrete Planung einer Antragstellung wirken. Das hier vorgestellte motivationspsychologische Modell der Rehabilitationsantragstellung trägt zum Verständnis der Wirkbeziehungen einzelner intentionsbildender Faktoren bei und unterstreicht die Bedeutung ärztlicher und familiärer Unterstützung für die Beantragung medizinischer Rehabilitation.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396450


Informationsstand: 14.09.2015

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