Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Möglichkeiten zur Ermittlung des Erwerbsstatus aus Routinedaten und Rehabilitandenbefragung am Beispiel der Reha-QM-Outcome-Studie Baden-Württemberg

Poster auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Kaluscha, Rainer; Nübling, Rüdiger; Holstiege, Jakob [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 155-156


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Ein wichtiges Ziel der medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung war schon immer die berufliche (Wieder-)Eingliederung der Rehabilitanden. Daher ist die Ermittlung des Erwerbsstatus ein zentrales Element für die Bewertung des Rehabilitationsergebnisses. Für die konkrete Umsetzung bestehen jedoch mehrere Möglichkeiten: Betrachtung von Einkommen, Beschäftigungsdauer oder -art, Stichtags- oder Zeitraumbetrachtung, kurz-, mittel oder langfristige Erhebung, Befragung der Rehabilitanden oder Nutzung von Daten der Sozialversicherung etc. In diesem Beitrag werden mögliche Herangehensweisen am Beispiel der 'Reha-QM-Outcome-Studie' des 'Qualitätsverbundes Gesundheit' und der Deutschen Rentenversicherung Baden Württemberg (Kaluscha et al., 2014) beleuchtet.

Diskussion: Auch zwischen der zeitpunktbezogenen Selbstangabe und den zeitraumbasierten Maßen aus den Routinedaten ergeben sich plausible Zusammenhänge. So weisen etwa die Vollzeit-Erwerbstätigen erwartungsgemäß das höchste Einkommen auf. Im Detail gibt es aber interessante Unterschiede: so haben zum Beispiel Teilzeitbeschäftigte nicht nur weniger Einkommen als Vollzeit Erwerbstätige, sondern auch weniger Beschäftigungstage - letzteres war a priori nicht zu erwarten. Interessant sind auch die geringen Werte der 'in Ausbildung' befindlichen Personen. Dies deutet darauf hin, dass es sich nicht um betriebliche Ausbildungen, sondern um Maßnahmen der Rentenversicherung bzw. Arbeitsagentur handelt, während derer Sozialleitungen bezogen werden. So kann ein Vergleich unterschiedlicher Operationalisierungen des Erwerbsstatus nicht nur im Rahmen von Sensitivitätsanalysen zur Prüfung der Robustheit von Ergebnissen genutzt werden, sondern auch interessante Zusatzinformationen liefern.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396451


Informationsstand: 14.09.2015

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