Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Formative Evaluation des Fortbildungscurriculums Fachspezifische Beiträge zur sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Hoppe, Antje; Schwabe, M.; Worringen, Ulrike [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 202-204


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Um am Ende einer medizinischen Rehabilitation alle Aspekte der funktionellen Fähigkeit und Teilhabefähigkeit fundiert beurteilen zu können, bedarf es einer engen fachlichen Zusammenarbeit im multidisziplinären Reha-Team. In die sozialmedizinische Beurteilung müssen hierfür die Leistungseinschätzungen aller Therapeuten des Reha-Teams einbezogen werden. Damit die verschiedenen therapeutischen Berufsgruppen entsprechend qualifiziert werden, hat die DRV Bund eine sozialmedizinische Fortbildung für Ergotherapeuten, Physiotherapeuten/Sportlehrer und Psychologen entwickelt.

Die Fortbildung besteht aus drei Modulen. Sie umfasst im 1. Modul sozialmedizinische Grundlagen, im 2. Modul fachspezifische Aspekte der jeweiligen Berufsgruppe und im 3. Modul die Kommunikation sozialmedizinischer Befunde im Reha-Team. Das Curriculum wurde von Sozialmedizinern und Psychologen der DRV Bund und Praktikern der jeweiligen Profession entwickelt und durchgeführt. Bei der formativen Evaluation wurde die Zufriedenheit der Teilnehmer erfasst und der Nutzen für die klinische Praxis erhoben.

Diskussion und Ausblick: Die Befragungsergebnisse weisen eine hohe Zufriedenheit mit den Fortbildungsinhalten und deren Umsetzung auf. Die übergreifenden Lehrziele des interdisziplinär ausgerichteten Fortbildungsprogramms konnten grundsätzlich gut erreicht werden. Die didaktischen Methoden zur Vermittlung der als zu theoretisch empfundenen Seminarinhalte konnten bereits für das Fortbildungsangebot im Jahr 2014 praxisorientierter gestaltet werden. Um darüber hinaus dem praxisorientierten Fachaustausch einen größeren Stellenwert einzuräumen, wurden die Fortbildungsveranstaltungen von 8 auf 10 Unterrichtseinheiten ausgeweitet. Zudem wurde das Fortbildungskonzept um Inhalte für die Berufsgruppe der Sozialarbeiter erweitert.

Die Rückmeldung, dass mehr Fallbeispiele aus verschiedenen Indikationsbereichen der medizinischen Rehabilitation in das Curriculum einbezogen werden sollten, führte zu der Überlegung einer indikationsbezogenen Ausdifferenzierung des Fortbildungsangebots. Die Planungen diesbezüglich sind noch nicht abgeschlossen. Die Ergebnisse der formativen Evaluation fanden Eingang in die Erstellung des Fortbildungsmanuals. Das Manual soll zukünftig der Einarbeitung neuer Referenten und zur weiteren Dissemination des Fortbildungskonzepts dienen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396457


Informationsstand: 14.09.2015

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