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Bibliographische Angaben zur Publikation

Zurück in den Beruf nach Krebs: Beratungsbedarf in der ambulanten psychosozialen Krebsberatung

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Faust, Tanja; Giesler, Jürgen M.; Ernst, J. [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 292-293


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Krebserkrankungen stellen inzwischen vielfach chronische Erkrankungen dar, die für die Betroffenen häufig eine lang andauernde und zum Teil wechselvolle Phase der Krankheitsanpassung und -bewältigung mit sich bringen. Etwa 36 % der Betroffenen befinden sich im Alter von 15 bis 64 Jahren (GEKID 2013). Für sie stehen neben Fragen der Krankheitsbewältigung häufig auch solche zur Rückkehr in den Beruf im Vordergrund (Mehnert, 2011). Ambulante psychosoziale Krebsberatungsstellen verstehen sich als Schnittstelle in der psychoonkologischen Versorgung und bieten Tumorpatienten und Angehörigen ein häufig breites Spektrum an Beratungsleistungen (Wickert et al., 2013). Der vorliegende Beitrag untersucht auf der Basis eines von der Deutschen Krebshilfe e.V. (DKH) geförderten Forschungsprojekts zur Evaluation des DKH-Förderschwerpunkts 'Psychosoziale Krebsberatungsstellen', welche berufsbezogene Beratungsleistungen von Ratsuchenden in Anspruch genommen werden.

Diskussion und Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse zeigen die hohe Relevanz berufsbezogener Beratungsthemen innerhalb der von den ambulanten psychosozialen Krebsberatungsstellen angebotenen Leistungen. Sie machen deutlich, dass für bestimmte Patientengruppen das Thema Rückkehr in den Beruf von großer Bedeutung ist. Ebenso finden sich in diesen Analysen die von Mehnert (2011) ermittelten förderlichen Faktoren für eine Wiederaufnahme der Arbeit. Für die Zukunft gilt es zu klären, inwieweit die psychosozialen Krebsberatungsstellen den diesbezüglichen Bedarf der Ratsuchenden noch besser aufgreifen und entsprechende Hilfestellungen anbieten können.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396469


Informationsstand: 14.09.2015

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