Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Kombi-Reha 2-plus-4: Erfahrungen mit einem neuen Modell der psychosomatischen Rehabilitation bei Erwerbstätigen mit besonderer beruflicher Problemlage

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Grulke, Norbert; Hub, J.; Schäfer, A. [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 313-315


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Sowohl vollstationäre als auch ganztägig ambulante psychosomatische Reha sind wirksam und effizient. Beide Behandlungsformen bieten eine im Wesentlichen inhaltlich vergleichbare intensive, multidisziplinär angelegte Therapie (Huse et al., 2011). Die Etablierung der ganztägig ambulanten Behandlung stellt insgesamt mit ihren komplementären Möglichkeiten eine wesentliche Erweiterung des rehabilitativen Angebots im Bereich der Psychosomatik dar, die aber durch ihre Ähnlichkeit in der konzeptionellen, multiprofessionellen Ausgestaltung auch solche entscheidenden Elemente wie zum Beispiel Gruppenpsychotherapie, Ergo- und Physiotherapie oder auch Sozialtherapie umfasst, die in der ambulanten Behandlung fehlen. Unter rein ökonomischen Aspekten bietet eine verhaltenstherapeutisch orientierte ganztägig ambulante Behandlung einen deutlichen Kostenvorteil gegenüber einer vergleichbaren vollstationären Behandlung.

Neben den Überlegungen eines Entweder-oder kann auch über ein Sowohl-als-auch reflektiert werden. Vermehrte Kombinationen von stationärer und ambulanter Reha werden zum Beispiel auch im Landesqualitätsbericht des Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg (2008, Seite 12) gefordert. Auf besonderen Wunsch der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg hat sich die Luisenklinik aufgrund der logistischen Vorteile mit einem Standort für vollstationäre Reha in Bad Dürrheim und einer Einrichtung für ganztägig ambulante Reha in Stuttgart entschlossen, eine von vornherein als Kombination beider Behandlungsformen angelegte Reha bei Personen mit BBPL zu erproben. Der Übergang von der einen zur nächsten Phase muss vorbereitet und avisiert werden. Besondere Herausforderungen stellte die Übergangsphase von Bad Dürrheim nach Stuttgart dar. Hier erwiesen sich Schnittstellen- und Kommunikationsprobleme auf Behandlerseite als besondere Herausforderungen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396472


Informationsstand: 14.09.2015

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