Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die sozialmedizinische Beschreibung von arbeitsfähigen und arbeitsunfähigen psychosomatischen Patienten im klinischen Urteil und standardisierten Mini-ICF-APP-Rating

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Linden, Michael; Muschalla, Beate; Poguntke, K.


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 319-321


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Die Deutsche Rentenversicherung hat Vorgaben für eine Neufassung der Gliederung des Reha-Entlassungsberichtes veröffentlicht Die wesentliche Änderung besteht darin, dass der bislang am Ende des E-Berichtes stehende Abschnitt zur sozialmedizinischen Beurteilung nun eigenständig dem Blatt 1a angefügt werden soll. Dieser Abschnitt soll alle Informationen enthalten, die für ein sozialmedizinisches Urteil über die Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit erforderlich sind, das heißt der Entlassungsbefund, eventuelle Fähigkeitseinschränkungen und deren Relevanz für die berufliche Teilhabe.

Die im engeren Sinne medizinischen und gegebenenfalls auch psychotherapeutischen individuellen Informationen können dann davon getrennt werden und müssen nicht Eingang in Verwaltungsakten finden. Vor diesem Hintergrund wurde untersucht, welche Informationen in den bisherigen Entlassungsberichten einer psychosomatischen Klinik im sozialmedizinischen Teil berichtet wurden, und wie dies mit dem Urteil über die berufliche Teilhabe, das heißt Arbeitsunfähigkeit korrespondiert. Zur Abschätzung der Validität wurden die Ergebnisse eines standardisierten Ratings mittels des Mini-ICF-APP zum Vergleich herangezogen.

Diskussion: Die Daten zeigen, dass die im sozialmedizinischen Teil des E-Berichtes niedergelegten Informationen deutliche Unterschiede zwischen arbeitsfähigen und arbeitsunfähigen Patienten zeigen. Damit kann die hinter der Neufassung des Entlassungsbriefes stehende Überlegung empirisch gestützt werden, da in diesem Berichtsteil eine Begründung evtl. Teilhabeeinschränkungen möglich ist. Gleichzeitig zeigen die vorliegenden Daten, dass in der Breite und Differenziertheit der Fähigkeitsbeschreibungen noch Verbesserungen möglich sind, wenn man zum Vergleich die Beurteilungen auf dem Mini-ICF-APP heranzieht. Hier bietet sich ein Ansatz zur Schulung der Beurteiler.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396473


Informationsstand: 14.09.2015

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