Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Medizinisch-berufliche Rehabilitation in Rehabilitationseinrichtungen für psychisch Kranke (RPK) in Deutschland: Analyse der Aufnahme- und Entlassungsdaten

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Stengler, Katarina; Kauffeldt, S.; Theißing, Annette [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 325-326


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Medizinische, soziale und berufliche Rehabilitationsanteile können weder zeitlich noch konzeptionell voneinander getrennt werden (Jäckel et al., 2010) - dies ist allerdings vor dem Hintergrund der spezifischen sozialrechtlichen Gegebenheiten in Deutschland praktizierter Alltag (Stengler et al., 2010). Rehabilitative Überlegungen im Sinne der Teilhabeplanung sollten bei schweren psychischen Erkrankungen bereits in der Akutbehandlung, in jedem Fall während des kurativen Therapieprozesses, beginnen. Für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen ist die Rehabilitation in Rehabilitationseinrichtungen für psychisch Kranke (RPK) das in Deutschland am häufigsten in Anspruch genommene integrative Angebot (Bundesarbeitsgemeinschaft RPK: http://www.bagrpk de/).

Die vorliegende Studie analysiert Daten der im Rahmen der Basisdokumentation (BaDo) erhobenen Daten aller in Deutschland in RPK rehabilitierten Menschen mit psychischen Störungen des Jahres 2010 (Stengler et al., im Druck). Der Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben und den im Rahmen der RPK-Maßnahmen erreichten Integrationsergebnissen am allgemeinen Arbeitsmarkt sowie weiteren Indikatoren sozialer Teilhabe.

Schlussfolgerung der Studie: RPK stellen für Menschen mit schweren psychischen Störungen einen Ort erfolgreicher rehabilitativer Maßnahmen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft dar. Zukünftige Forschungsaktivitäten müssen noch intensiver der Frage nach relevanten Wirkfaktoren und der Effektivität einzelner Maßnahmen sowie deren Auswirkungen für den einzelnen Rehabilitanden nachgehen. So könnten wissenschaftliche Ergebnisse zielsicherer in die Versorgungspraxis überführt werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396476


Informationsstand: 14.09.2015

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