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Bibliographische Angaben zur Publikation

Welche Bedeutung haben Gender, Alter, Hauptdiagnosegruppe und psychische Gesundheit für die Verlaufsprognose während und nach muskuloskelettaler Rehabilitation?

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Mattukat, Kerstin; Golla, Andre; Mau, Wilfried


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 373-375


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Im rehabilitationsbezogenen Forschungskontext wird häufig die Überlegenheit speziell entwickelter Interventionen gegenüber der Standardrehabilitation geprüft. Neben der Hauptfragestellung (Effekt der Intervention) ist jedoch auch der Einfluss zentraler Patientenmerkmale von Bedeutung. Im boRN-Projekt als klassischer Interventionsstudie wurden stabile gruppenübergreifende Verbesserungen bis zur 12-Monats-Katamnese berichtet (Mattukat et al., 2014). Die Hypothesen zum erwarteten Vorteil der Interventions- [IG] gegenüber der Kontrollgruppe [KG] konnten dagegen nicht bestätigt werden. In nachgeschalteten Analysen wurde die Bedeutung von Geschlecht, Alter, Hauptdiagnose und psychischer Gesundheit im Rehabilitationsprozess und 1 Jahr danach auf die verschiedenen Zielgrößen untersucht.

Diskussion: Unabhängig von der projektinternen Studiengruppe gab es deutliche Unterschiede der untersuchten Subgruppen in funktionalen und motivationalen Parametern. Insbesondere waren starke Zusammenhänge des Geschlechts und der psychischen Gesundheit mit funktionsbezogenen Parametern zu beobachten, während sich Probanden mit verschiedenen Hauptdiagnosen bzw. aus unterschiedlichen Altersklassen diesbezüglich deutlich weniger unterschieden. Eine stärkere Genderorientierung in der medizinischen Rehabilitation ist daher dringend geboten. Psychische Problemlagen von Rehabilitanden in der muskuloskelettalen Rehabilitation können über spezielle Screenings identifiziert und entsprechend berücksichtigt werden (Tengel et al., 2014).


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396481


Informationsstand: 14.09.2015

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