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Bibliographische Angaben zur Publikation

Transition - Erwachsen werden mit einer chronischen Erkrankung am Beispiel der Mukoviszidose

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Gebert, Norbert; Bomba, F.; Herrmann-Garitz, C. [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 382-385


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Für chronisch kranke Jugendliche ist der Übergang in das Erwachsenenalter mit besonderen Herausforderungen im Alltag verbunden. Neben den normalen Entwicklungsaufgaben ihrer Alltagsgruppe müssen sie zusätzlich immer mehr Verantwortung für die Behandlung ihrer Erkrankung übernehmen. Unbestritten ist es heute, dass im Bereich der gesundheitlichen Versorgung chronisch kranker Jugendlicher im Übergang von der kinderärztlichen Praxis in die Erwachsenenmedizin eine Versorgungslücke besteht (Gleeson, Turner, 2012; Gorter et al., 2011; Kraus de Camargo, 2010).

Dieser Mangel wurde mit der steigenden Lebenserwartung chronisch kranker Kinder immer deutlicher. Bei Patient/innen mit Mukoviszidose stieg die durchschnittliche Lebenserwartung von 13,9 Jahre (1995) auf 37 Jahre (2012) (Sens, Stern, 2012). Um Jugendliche und ihre Eltern gezielt auf diesen komplexen Prozess der Transition vorzubereiten, bedarf es einer gezielten Unterstützung und Beratung. In der vorliegenden Arbeit werden die Akzeptanz und Durchführbarkeit des Programms untersucht.

Schlussfolgerungen: Die durchgeführte Intervention hat sich als Methode erwiesen, chronisch kranke Jugendliche in der Phase ihrer Transition zu unterstützen. Eine abschließende Bewertung und quantitative Auswertung der Schulung ist erst nach der Einbeziehung der Follow-up-Daten möglich. In einem Anschlussprojekt 'Fit für den Wechsel' sollen nunmehr die Eltern in einer eigenen parallel durchgeführten Seminareinheit einbezogen werden. Wenn die Evaluation ergibt, dass diese Variante der ersten überlegen ist, müssten im Reha-Bereich Strukturen geschaffen werden, die dieses Schulungsformat ermöglichen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396483


Informationsstand: 14.09.2015

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