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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rehabilitation bei Typ-2-Diabetes: Strukturen und Praxis der psychologischen Tätigkeit

Vortrag auf dem 24. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg



Sammelwerk / Reihe:

Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Reese, Christina; Mittag, Oskar


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2015, Seite 404-406


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 5 MB).


Abstract:


Psychologisch fundierte Interventionen können Rehabilitanden mit Typ-2-Diabetes darin unterstützen, ihre Blutzuckereinstellung zu verbessern und ihre Erkrankung besser zu bewältigen (zum Beispiel Alam et al., 2009). Daher stellen sie einen festen Bestandteil in der Rehabilitation von Patienten mit Typ-2-Diabetes dar. Ziel der durchgeführten bundesweiten Befragung (Projekt Psychologische Interventionen in der Rehabilitation von PatientInnen mit Typ-2-Diabetes, onkologischen Erkrankungen (Mamma-, Prostata- oder Kolonkarzinom)) war es, die derzeitigen strukturellen Voraussetzungen und die Praxis der psychologischen Abteilungen in Rehabilitationseinrichtungen, die Patienten mit der Hauptdiagnose Typ-2-Diabetes behandeln, darzustellen. Die Befragung stellt eine wichtige Vorarbeit für die Praxisempfehlungen für psychologische Interventionen in der Rehabilitation von Patienten mit Typ-2 Diabetes dar, die im Rahmen des zugrunde liegenden Projekts entwickelt werden.

Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse aus der vorliegenden Befragung können mit Ergebnissen von Befragungen aus dem Bereich Orthopädie, Kardiologie (Reese et al., 2012) und Onkologie (siehe Beitrag von Reese und Mittag in diesem Tagungsband) verglichen werden. Es zeigt sich, dass Psychologen im Diabetes-Bereich etwa 10 bis 15 % weniger Zeit für Einzelinterventionen und dafür etwa 10 bis 20 % mehr Zeit für Gruppeninterventionen verwenden. Gleichzeitig weisen die Ergebnisse der Befragung darauf hin, dass im Diabetes-Bereich - genau wie in den eben genannten anderen Indikationsbereichen - große Unterschiede hinsichtlich der psychologischen Praxis vorliegen. Möglicherweise können die Praxisempfehlungen, die derzeitig für den Indikationsbereich Typ-2-Diabetes entwickelt werden, zu einer größeren Standardisierung psychologischer Interventionen in der Rehabilitation von Patienten mit Typ-2-Diabetes beitragen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV396487


Informationsstand: 14.09.2015

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