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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Bericht über die Durchführung des Schwerbehindertenrechts im Jahr 2002


Sammelwerk / Reihe:

LWL-Jahresbericht


Autor/in:

Adlhoch, Ulrich; Elsner, Hartmut; Klause, Udo


Herausgeber/in:

LWL-Integrationsamt


Quelle:

Münster: Eigenverlag, 2003, 76 Seiten: DIN-A4, Broschur


Jahr:

2003



Abstract:


Das Jahr 2002 war im Integrationsamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) unter anderem geprägt durch die Umsetzung verschiedener durch das Sozialgesetzbuch IX - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - zum 1. Juli 2001 neu ins Schwerbehindertenrecht aufgenommener Integrationsinstrumente zur beruflichen Teilhabe schwerbehinderter Menschen.

Zu nennen sind hier vor allem
- die nach dem Grad der Erfüllung der Beschäftigungspflicht gestaffelte und mit sinkender Beschäftigungsquote des Arbeitgebers betragsmäßig steigende Ausgleichsabgabe,
- die Beauftragung von Integrationsfachdiensten zur Mitwirkung an der Integrationsbegleitung beruflich besonders betroffener schwerbehinderter Menschen,
- die Gründungsberatung und finanzielle Förderung von Integrationsunternehmen,
- die Kostenübernahme für eine vom schwerbehinderten Menschen beauftragte notwendige Arbeitsassistenz.

Neben den statistischen Angaben enthält der Jahresbericht für 2002 deshalb sowohl in Kapitel 4 (Aus der Tätigkeit der Fachdienste des LWL-Integrationsamtes) wie auch in Kapitel 5 (Einnahmen und Verwendung der Ausgleichsabgabe im Jahr 2002 sowie Daten zur Aktion Integration III) Aussagen zu diesen Arbeitsschwerpunkten.

Das Jahr 2002 war außerdem gekennzeichnet durch die Bemühungen der MitarbeiterInnen des Integrationsamtes, sowohl im Kündigungsschutz wie auch in der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben möglichst viele Arbeitsplätze schwerbehinderter Menschen in Westfalen-Lippe zu sichern. Die erneut spürbar angestiegene Zahl der Anträge auf Zustimmung zur Kündigung macht aber deutlich, dass diesem Bemühen durch die allgemeine wirtschaftliche Lage und die Situation am Arbeitsmarkt enge Grenzen gesetzt sind.

Da es das Ziel der Behindertenpolitik in Deutschland ist, möglichst viele schwerbehinderte Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt einzugliedern, bestimmen naturgemäß die allgemeinen wirtschaftlichen und arbeitsmarktlichen Rahmenbedingungen (Konjunktur, Arbeitskräftenachfrage, Alters- und Qualifizierungsstruktur der Arbeitssuchenden, usw.) auch die beruflichen Integrationschancen schwerbehinderter Menschen ganz wesentlich.

Vor diesem Hintergrund können die in dem Jahresbericht vorgestellten Aktivitäten, Maßnahmen und Zahlen zur begleitenden Hilfe im Arbeitsleben und zum Kündigungsschutz im Schwerbehindertenrecht durchaus als Erfolg bezeichnet werden.

Die Aufgabendarstellungen und Zahlenangaben zur begleitenden Hilfe im Arbeitsleben und zum Kündigungsschutz sind dem internen Berichtswesen und Finanzcontrolling des Integrationsamtes des LWL entnommen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie




Bezugsmöglichkeit:


Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Inklusionsamt Arbeit
Homepage: https://www.lwl-inklusionsamt-arbeit.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV413708


Informationsstand: 03.06.2003

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