Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen mit Personal Computern und von Arbeitsplätzen mit Bildschirmterminals für Behinderte mit motorischen Funktionsstörungen

Abschlussbericht über ein bei der REHA GmbH Saarbrücken durchgeführtes Forschungs- und Entwicklungsvorhaben



Autor/in:

Radl, Gerald W.


Herausgeber/in:

REHA GmbH


Quelle:

Saarbrücken: Eigenverlag, 1985, 142 Seiten


Jahr:

1985



Abstract:


'Es wird über ein Forschungsprojekt berichtet, das in der DV-Abteilung einer Werkstatt für Behinderte (REHA GmbH in Saarbrücken) durchgeführt wurde. Während des zwei Jahre laufenden Projektes führten 14 Körperbehinderte mit motorischen Funktionsstörungen (wie Muskeldystrophie, Spastik) verschiedene informationsverarbeitende Tätigkeiten mit zum Teil unterschiedlichen Anforderungen an die Qualifikation durch und nutzten bei der Arbeit verschiedene Typen von Bildschirmterminals und Personal-Computern.

Nach einer eingehenden Analyse der Arbeitsbedingungen zu Beginn des Projektes wurden verschiedene Fabrikate marktüblicher Arbeitsplatzeinrichtungen wie Arbeitstische, Beleghalter, Bürostühle und Rollstühle sowie verschiedene Typen von Beleuchtungssystemen eingesetzt und zusätzlich eigene Lösungen entwickelt und systematisch unter Praxisbedingungen auf ihre Eignung für eine behindertengerechte Arbeitsplatzgestaltung geprüft.

Die Untersuchung zeigte, dass der IBM-Personal-Computer ohne Modifikation im Bereich der Hardware und der Standard-Software für Personen mit schweren motorischen Behinderungen ein zur Ausübung verschiedener typischer Büroberufe und Bürotätigkeiten gut geeignetes Werkzeug ist, dessen Benutzung eine Ausweitung der Arbeitsinhalte und der individuellen Leistungsmöglichkeiten gestattet und mit dem bei vorhandenen Fähigkeiten und entsprechender Motivation dem einzelnen Behinderten Anreiz und Hilfestellung zu beruflicher Höherqualifikation gegeben werden kann. Entsprechende Erhebungen zeigten, dass die durchgeführten Veränderungen und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen überwiegend als positiv erlebt wurden und dass die Beteiligung der Betroffenen bei der Planung von Innovationen ein wichtiges Element für die Akzeptanz ist. Auf der Grundlage aller Erkenntnisse aus dem Projekt wird ein Katalog mit detaillierten Gestaltungsempfehlungen für körperbehindertengerechte Büro-Arbeitsplätze mit Personal-Computern und Bildschirmterminals erstellt.'

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


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Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Reha-Werkstatt Saarbrücken
Homepage: https://www.reha-marketing.de

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Referenznummer:

R/NV4261


Informationsstand: 24.10.1990

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