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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Gutachten zur Situation der Erwachsenenbildung von Menschen mit geistiger Behinderung in Berlin


Autor/in:

Ackermann, Karl-Ernst; Amelung, Mathis


Herausgeber/in:

Lebenshilfe Berlin e.V.


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2009, 60 Seiten


Jahr:

2009



Link(s):


Link zu dem Gutachten (PDF | 7,8 MB)


Abstract:


Im Auftrag der Lebenshilfe Berlin hat die Humboldt-Universität ein Gutachten zur Situation der Erwachsenenbildung für Menschen mit geistiger Behinderung in Berlin erstellt.

Die zentralen Begriffe der Behindertenhilfe sind Teilhabe, Inklusion und Empowerment. Grundvoraussetzung dafür sind Fähigkeiten und Fertigkeiten, Wissen, persönliche Weiterentwicklung und Bildung - im umfassenden Sinne und vor allem ein Leben lang. Damit Menschen mit geistiger Behinderung am gesellschaftlichen Leben teilhaben, ihre Rechte durchsetzen und ein größtmögliches selbstbestimmtes Leben führen können, brauchen sie Möglichkeiten, um Wissen und Kompetenzen zu erlangen und zu erweitern.

Mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung hat sich Deutschland verpflichtet, die umfassende Teilhabe und Selbstbestimmung behinderter Menschen zu verwirklichen. Ein 'Inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen' (Artikel 24) ist dabei eine der zahlreichen Festlegungen der UN-Konvention.

Mit dem vorliegenden, zusammen mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband bei der Humboldt-Universität zu Berlin in Auftrag gegebenen, Gutachten zur Situation der Erwachsenenbildung von Menschen mit geistiger Behinderung in Berlin möchte die Lebenshilfe Berlin die Debatte um die Umsetzung inklusiver Bildung in Berlin aktiv vorantreiben und konkrete Überlegungen zur Verbesserung der Bildungssituation von Menschen mit geistiger Behinderung aufzeigen.

Erstmalig wurde das Gutachten anlässlich des Parlamentarischen Sommers der Lebenshilfe Berlin am 19. Juni 2009 im Haus der Lebenshilfe 'Dohnagestell' Vertretern aus Politik und Verwaltung vorgestellt und diskutiert.

Unser Ziel ist es, bedarfsgerechte, flächendeckende Fort- und Weiterbildungsangebote in Berlin zu erreichen, um somit Bildungschancen und Bildungsgerechtigkeit für alle Menschen mit Behinderung zu realisieren.

Aus Sicht der Lebenshilfe Berlin sind daher folgende Schritte dringend und vorrangig geboten:
- Einrichtung einer Kooperationsrunde aller an der Erwachsenenbildung für Menschen mit geistiger Behinderung beteiligten Institutionen einschließlich der Bildungsverwaltung.
- Einrichtung und Ausbau inklusiver Angebote im Rahmen der allgemeinen Erwachsenenbildung.
- Öffnung und Erweiterung von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Menschen mit geistiger Behinderung an allen Berliner Volkshochschulen.
- Regelfinanzierung der inklusiven Erwachsenenangebote aus dem Bildungsetat.
- Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen und Infrastrukturmaßnahmen (barrierefreie Lernorte, Fahrdienste, Qualifikation von Kursleitern, Leichte Sprache, didaktisch-methodische qualifizierte Angebote).
- Erhebung von Beitragskosten entsprechend den Einkommen der Menschen mit geistiger Behinderung.

[Aus: Vorwort]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.
Landesverband Berlin
Homepage: https://www.lebenshilfe-berlin.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV4652


Informationsstand: 10.01.2013

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