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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Erarbeitung eines Fragebogens zur Beurteilung des Rehabilitationsstatus und des Rehabilitationsergebnisses aus der Sicht des Patienten mit chronischem Lumbalsyndrom in Anlehnung an die Domänen des ICF


Autor/in:

Doufrain, Monika Karin


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Ulm: Eigenverlag, Online-Ressource, 2004, 164 Seiten


Jahr:

2004



Link(s):


Link zu der Dissertation (PDF | 3,73 MB)


Abstract:


Rückenschmerz beeinträchtigt Patienten in allen Bereichen des täglichen Lebens und wird durch vielfältige Faktoren beeinflusst. Die vorliegende Studie wurde durchgeführt um herauszufinden, ob bereits zu Beginn des Rehabilitationsverfahrens verlaufsbestimmende Faktoren festgestellt werden können, deren Beeinflussung einen positiven Verlauf der Rehabilitation und damit der Krankheit zur Folge hätten.

Das zu diesem Ziel entwickelte Messinstrument wurde in Anlehnung an die Dimensionen des ICF zusammengestellt mit dem Ziel den funktionalen Gesundheitszustand eines Patienten mit chronischen Rückenschmerzen darzustellen und die Veränderungen in den verschiedenen Bereichen abzubilden. Bei der Auswertung zeigte sich, dass die intendierte theoretische Struktur des ICF sich im Messinstrument nicht bestätigt hat. Insgesamt konnten jedoch Informationen, die für die Rehabilitation und den Rehabilitationserfolg wichtig erscheinen, erhoben werden.

Das Ziel neue Aspekte des Rehabilitationsstatus in übersichtlicher und kurzer Form zu erheben scheint, trotz aller Mängel, erreicht zu sein. Für die Beurteilung der Vorhersagefähigkeit des Rehabilitationsergebnisses anhand der Daten zu Therapiebeginn wurden alle fünf Faktoren zu einem Wert zusammengefasst und die Regression auf den Wert zum Behandlungsende gerechnet. Es ergab sich eine Vorhersagbarkeit der Ergebnisse zu 10 Prozent, was besagt, dass alle Faktoren einen signifikanten Einfluss auf das Gesamtergebnis hatten. Dies erscheint beachtenswert, reicht aber für individuelle Voraussagen nicht aus. Der prädiktive Wert des Selbstbeurteilungsfragebogens ist somit eng begrenzt.

Das Ziel, das Rehabilitationsergebnis zu beschreiben und festzustellen, in welchen Bereichen ein Patient zumindest subjektiv eine Verbesserung/keine Veränderung/eine Verschlechterung durch die Rehabilitationsmaßnahme erfahren hat, ist zumindest deskriptiv erreicht. Es wäre vorstellbar, diese Ergebnisse für die Planung einer gezielten Nachsorge heranzuziehen.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/NV5045


Informationsstand: 07.01.2010

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