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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Mit örtlicher Teilhabeplanung zum inklusiven Gemeinwesen

Wir machen uns auf den Weg! Veranstaltungsdokumentation der Marburger Gesprächstage vom 8. und 9. März 2010



Autor/in:

Rohrmann, Albrecht; Schädler, Johannes; Seifert, Monika [u. a.]


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Marburg: Eigenverlag, 2010


Jahr:

2010



Abstract:


Die Diskussion um 'Inklusion' hat durch die Verabschiedung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen einen neuen Impuls erhalten. Es gibt nun einen gesellschaftlichen Gestaltungsauftrag zur Überwindung von Ausgrenzung. Für die anstehende Reformen im Bereich der Hilfen für Menschen mit Behinderung kann die Idee des inklusiven Gemeinwesens eine übergreifende Orientierung bieten.

Damit sind alle Beteiligten - professionell Unterstützende ebenso wie Mitarbeitende in der Sozialverwaltung - aufgefordert, in erster Linie das Gesamtgeschehen im örtlichen Gemeinwesen in den Blick zu nehmen.

Die Kommunen einerseits und die Behindertenhilfe andererseits sollen ermutigt werden, sich an den Planungsprozessen zur stärkeren Umsetzung von Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung im Gemeinwesen aktiv und gemeinsam zu beteiligen und neue Formen der Artikulation der Interessen der Betroffenen zu erproben.

Die Forderung 'Nicht über uns ohne uns' erhält durch den Artikel 19 der UN-Behindertenrechts-Konvention einen verbindlichen rechtlichen Rahmen.

Die Marburger Gesprächstage haben das Ziel verfolgt, Betroffene und professionelle Unterstützer auf verbandlicher und kommunaler Seite für die Möglichkeiten und Chancen der Beteiligung an Prozessen der Teilhabeplanung auf lokaler Ebene zu sensibilisieren. Beispiele guter Praxis wurden vorgestellt, die zur Nachahmung anregen.

[Aus: Information der Herausgeberin]

Die Online-Tagungsdokumentation der Marburger Gesprächstage vom 8. bis 9. März 2010 enthält die Präsentationen der Referate und der Praxisbeispiele:
- Was ist örtliche Teilhabeplanung? Wie wird sie erfolgreich?
Prof. Dr. Albrecht Rohrmann, Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE), Universität Siegen
- Was ist das Aufregende an örtlicher Teilhabeplanung?
Dr. Johannes Schädler, Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE), Universität Siegen
- Einbezug von Menschen mit geistiger Behinderung in die sozialräumliche Planung. Sozialraum-Erkundungsprojekt Berlin
Prof. Dr. Monika Seifert, Berlin
- Erste Überlegungen für eine Teilhabeplanung für und mit Menschen mit Lernschwierigkeiten
Dipl.-Päd. und Dipl.-Sozialarbeiter Timo Wissel, Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE), Universität Siegen
- Teilhabeplanung im Landkreis Ahrweiler - Umsetzungen und Erfahrungen?
Theo Lassau, Teilhabekoordinator im Landkreis Ahrweiler
- 'Einmischen - Mitmischen' - Politische Beteiligung von Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Kommune
Peter Pabst, Behindertenbeauftragter im Landkreis Weilheim-Schongau


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Graue Literatur / Sammelwerk / Tagungsdokumentation




Bezugsmöglichkeit:


Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.,
Homepage: https://www.lebenshilfe.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5099


Informationsstand: 25.03.2010

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