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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ursachen für die Schwierigkeiten bei der Eingliederung von Schwerbehinderten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Eine empirische Studie über Beschäftigungschancen und -barrieren für Schwerbehinderte



Sammelwerk / Reihe:

Forschungsberichte des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Band 117


Autor/in:

Brandt, Franz


Herausgeber/in:

Der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung (BMA)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 1985, 410 Seiten


Jahr:

1985



Abstract:


Untersuchungseinheit:

6170 Betriebe und Dienststellen

Untersuchungsmethode:

Schriftliche Befragung einer repräsentativen Auswahl von Betrieben und Dienststellen, Fallstudien in 30 Betrieben und Dienststellen, Expertengespräche in verschiedenen Institutionen.

Auswertungsmethode:

Häufigkeitszählungen

Tabellen:

Häufigkeitstabellen

Zusammenfassung:

Die empirische Studie versucht die Determinanten zu bestimmen, die die Bereitschaft der Arbeitgeber, Schwerbehinderte einzustellen und zu beschäftigen, beeinflussen sowie Maßnahmen zu finden, die die Einstellungsbereitschaft zusätzlich fördern.

Nach einer Abgrenzung des Personenkreises, der sich hinter dem Schwerbehindertenbegriff verbirgt, wird die betriebliche Reaktion auf gesundheitliche Einschränkungen und Behinderung betrachtet. Es zeigt sich, dass 40 Prozent der Betriebe und Dienststellen, die Schwerbehinderte beschäftigen, darin eine Belastung sehen, wogegen 62 Prozent der Arbeitgeber Behinderte für ebenso leistungsfähig wie vergleichbare nichtbehinderte Arbeitnehmer halten.

Bei der Frage nach der Bereitschaft zur zusätzlichen Einstellung Schwerbehinderter ergaben sich als wichtigste einstellungshemmende Faktoren die betrieblichen Arbeitsanforderungen und Arbeitsplatzbedingungen, die Notwendigkeit, geeignete Arbeitsplätze für langjährige Mitarbeiter freizuhalten, die Furcht vor finanziellen Nachteilen und bestimmte Sonderrechte der Schwerbehinderten wie der Kündigungsschutz.

Einer Erhöhung der Ausgleichsabgabe zum Beispiel um 100 Prozent oder der finanziellen Eingliederungshilfen werden nur geringe zusätzliche Beschäftigungseffekte bescheinigt. Dagegen verspricht eine Intensivierung der Kontakte zwischen den Arbeitsämtern und den Betrieben und einer effektiven nachgehenden Betreuung der Schwerbehinderten durch die Hauptfürsorgestellen größere Erfolgsaussichten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/NV5173


Informationsstand: 25.02.1991

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