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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Lernbeeinträchtigte Jugendliche: Gruppenspezifische Charakteristika und Reduktionsmaßnahmen in berufsvorbereitenden Bildungsgängen


Autor/in:

Wilhelm, Gert


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Kaiserslautern: Eigenverlag, 1989, 296 Seiten


Jahr:

1989



Abstract:


Ziel der Dissertation (Kaiserslautern, Univ., Dissertation, 1989) ist es, durch Analysen der spezifischen Charakteristika lernbeeinträchtigter Jugendlicher Grundlagen und Möglichkeiten einer wirksameren Förderung in berufsvorbereitenden Bildungsgängen aufzuzeigen. In einer Situationsbeschreibung wird zunächst eine Abgrenzung der Problemgruppe vorgenommen. Ferner werden die soziokulturellen Rahmenbedingungen, die Ausbildungs- und Beschäftigungssituation, die schulische Förderung im allgemein- und berufsbildenden Bereich und die Merkmale und Erfolge berufsvorbereitender Bildungsgänge dargestellt.

Die anschließende Datenanalyse vergleicht die Kognition und die Affektivität von 300 Absolventen der Sonderschule für Lernbehinderte mit 102 Hauptschülern mit Hauptschulabschluss, um Defizitschwerpunkte sowohl im kognitiven als auch im affektiven Bereich und um mögliche Interdependenzen kognitiver und affektiver Aspekte herauszukristallisieren. Die Daten wurden dem Autor vom Psychologischen Dienst eines Arbeitsamtes zur Verfügung gestellt und von ihm in anonymisierter Form erfasst und ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass die Sonderschüler hauptsächlich in den Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen schlechtere Leistungen erbringen als Hauptschulabsolventen und dass bei ihnen vermehrt Verhaltensauffälligkeiten wie Aggressivität, Passivität, Kontaktarmut festzustellen sind.

Um diese Defizite abzubauen, werden konkrete Empfehlungen für die Organisation und Planung der Unterrichtsprozesse berufsvorbereitender Lehrgänge erarbeitet und ein unterrichtsbegleitendes Trainingsprogramm mit 32 Arbeitsblättern entwickelt. Als der wesentlichste Grundsatz gilt dabei die (Re-) aktivierung der lernbeeinträchtigten Jugendlichen durch einen Unterricht, der Selbsttätigkeit, innere Differenzierung sowie Zielorientierung und -klarheit gewährleistet und fördert.

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Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/NV5212


Informationsstand: 13.03.2013

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