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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Präventionsbericht 2007

Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung in der Primärprävention und Betrieblichen Gesundheitsförderung, Berichtsjahr 2006



Sammelwerk / Reihe:

Präventionsbericht


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen e.V. (MDS)


Quelle:

Essen: Eigenverlag, 2008, 119 Seiten


Jahr:

2008



Link(s):


Link zu dem Präventionsbericht (PDF | 1,60 MB)
Link zum Tabellenband zu dem Bericht (PDF | 614 KB)


Abstract:


Mit dem Präventionsbericht 2007 stellen die gesetzlichen Krankenkassen zum sechsten Mal Transparenz über die von ihnen erbrachten Leistungen in der Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung her.

Die gesetzliche Krankenversicherung hat im Berichtsjahr 2006 ihr Engagement in der Prävention und Gesundheitsförderung weiter ausgeweitet. Außerbetriebliche Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen nahmen um 26 Prozent zu. Über gesundheitsförderliche und präventive Interventionen in Lebenswelten - zum Beispiel Schulen, Betriebe etc. - wurden den Schätzzahlen zufolge 4,3 Millionen Menschen in über 26.000 Einrichtungen und Betrieben erreicht. Dadurch wurde ein wichtiger Beitrag zur Verminderung sozial ungleich verteilter Gesundheitschancen geleistet. Die Zahl der Teilnehmer an primärpräventiven Kursen stieg von 1,2 Millionen auf 1,4 Millionen um 17 Prozent. Die Gesamtsumme der erreichten Personen lag bei 5,7 Millionen.

Das finanzielle Engagement für die Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung übertraf mit Ausgaben in Höhe von 232 Millionen Euro das gesetzlich vorgesehene Ausgabensoll von 2,74 Euro je Versicherten deutlich. Dies unterstreicht, dass die Krankenkassen in der Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung weiterhin ein wichtiges und zukunftsträchtiges Handlungsfeld sehen. Über die Jahre ließen sich qualitative Fortschritte bei den erbrachten Leistungen verzeichnen. Bei der Gesundheitsförderung in Lebenswelten ist positiv hervorzuheben, dass die Aktivitäten vermehrt durch Steuerungsgremien koordiniert wurden, dass durch Gesundheitszirkel mehr Partizipation möglich wurde, und dass Maßnahmen zur Erfolgskontrolle immer mehr zum Standard werden.

Für ihre Aktivitäten und ihren Beitrag zum Präventionsbericht sei an erster Stelle den Mitarbeitern in den Krankenkassen-Geschäftsstellen vor Ort gedankt. Sie zeigen bei der Umsetzung der Maßnahmen großes Engagement und nehmen sich darüber hinaus Zeit, die Erhebungsbögen auszufüllen. Ohne diese Mitarbeit wäre der vorliegende aufschlussreiche Präventionsbericht nicht möglich. Ferner gilt der Dank den Sachverständigen der Beratenden Kommission der Spitzenverbände der Krankenkassen für Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung. Sie begleiten die Arbeiten an der Weiterentwicklung der Präventionsaktivitäten mit nützlichen Hinweisen. Im Präventionsbericht 2007 werden einige anschauliche Beispiele aus der Praxis der Gesundheitsförderung dargestellt.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS)
Homepage: https://www.mds-ev.de

GKV-Spitzenverband
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Homepage: https://www.gkv-spitzenverband.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5502x07


Informationsstand: 16.04.2008

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