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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Präventionsbericht 2013

Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung: Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung, Berichtsjahr 2012



Sammelwerk / Reihe:

Präventionsbericht


Autor/in:

Jung, Caroline; Seidel, Jan


Herausgeber/in:

Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS); GKV-Spitzenverband


Quelle:

Essen: Eigenverlag, 2013, 100 Seiten


Jahr:

2013



Link(s):


Link zu dem Präventionsbericht (PDF | 1 MB)
Link zum Tabellenband zu dem Bericht (PDF | 1,13 MB)


Abstract:


Schwerpunktthema des zwölften Präventionsberichts ist die betriebliche Gesundheitsförderung. Die reine Leistungsdokumentation wird in diesem Jahr um Sonderbeiträge aus Wissenschaft und Praxis ergänzt: Der Artikel von Heinz Kowalski macht deutlich, dass die Leistungen der Krankenkassen in der betrieblichen Gesundheitsförderung, zum Beispiel durch Beratung der betrieblichen Verantwortlichen und durch betriebliche Gesundheitsberichte, über das hier dokumentierte Spektrum an Maßnahmen hinausgehen. Gregor Breucker und Michaela Mißler weisen in ihrem Text auf die Bedeutung von Vernetzung und überbetrieblicher Unterstützung hin.

Das Thema 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt' - im letztjährigen Präventionsbericht bereits mit zahlreichen Praxisbeispielen veranschaulicht - spielt auch in diesem Jahr eine wichtige Rolle. Andrea Lohmann-Haislah zeigt anhand von Daten des 'Stressreports' der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, in welchem Umfang Beschäftigte psychische Anforderungen, Ressourcen, Beanspruchung und Stress sowie Beschwerden erleben. Antje Ducki hat betriebliche Interventionsstrategien wissenschaftlich evaluiert. Im Interview beschreiben Evelyn Kohlmüller und Albert Cucec, wie es mit Engagement und Unterstützung gelingt, im Arbeitsalltag eines Automobilzulieferers viel für die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter zu tun.

Die Routineberichterstattung über das Leistungsgeschehen in Primärprävention und betrieblicher Gesundheitsförderung ist auf die Hauptparameter konzentriert - weiterführende Auswertungen können dem Tabellenband zum Präventionsbericht 2013 entnommen werden. Im Berichtsjahr haben die Krankenkassen ihre lebens- und arbeitsweltbezogenen Präventionsleistungen weiter ausgebaut. Gerade in diesen Bereichen kommt es auf eine koordinierte Zusammenarbeit mit den für die Arbeits- und Lebenswelt Verantwortlichen
an.

Jenseits der Arbeitswelt können wichtige sozial benachteiligte Zielgruppen vor allem in ihrer Lebens- und Wohnumgebung erreicht werden. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) möchte deshalb in Zukunft noch stärker zum Beispiel mit Gemeinden, Jobcentern und Arbeitsagenturen, Trägern von Bildungs- und Senioreneinrichtungen zusammenarbeiten. Sie sind als Partner in Prävention und Gesundheitsförderung unverzichtbar. Zur Förderung der Kooperation vor Ort hat die GKV gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden und der Bundesagentur für Arbeit Empfehlungen zur Umsetzung von Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen in der Gemeinde bzw. für arbeitslose Menschen erarbeitet. Diese gilt es, jetzt mit Leben zu füllen.

Geplant ist ein Modellprojekt von Krankenkassen und Jobcentern, bei dem Angebote beider Institutionen verknüpft und in den 'Settingansatz' der kommunalen Gesundheitsförderung eingebettet werden. Eine begleitende Evaluation soll eine Übertragung in andere Standorte erleichtern.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS)
Homepage: https://www.mds-ev.de

GKV-Spitzenverband
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Homepage: https://www.gkv-spitzenverband.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5502x13


Informationsstand: 23.03.2016

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